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SCHWINGEN: Ruedi Wyrsch ist neuer Kassier der Urner Schwingerveteranen

Neben Wahlgeschäften blickten die Urner Schwingerveteranen an ihrer Jahrestagung auch über die Kantonsgrenze hinaus: auf die Kandidatur von «Glarnerland+» für das Eidgenössische Schwingfest 2025.
Paul Gwerder
Die Obmannschaft der Schwingerveteranen mit dem abtretenden Säckelmeister: (von links) Martin Walker, Robi Indergand, Ruedi Wyrsch (neuer Kassier) und Markus Imhof. (Bild: Paul Gwerder (Altdorf, 19. März 2018))

Die Obmannschaft der Schwingerveteranen mit dem abtretenden Säckelmeister: (von links) Martin Walker, Robi Indergand, Ruedi Wyrsch (neuer Kassier) und Markus Imhof. (Bild: Paul Gwerder (Altdorf, 19. März 2018))

Paul Gwerder

redaktion@urnerzeitung.ch

Die Urner Schwingerveteranen haben sich am Montag in der Pfarrkirche Altdorf zu einem würdigen Jahresgedächtnis getroffen. Danach nahmen im Restaurant Trögli 37 Mitglieder und zwei Gäste an der 61. Jahrestagung teil. Diese Tagungen erfüllen auch das Bedürfnis, im Kreis Gleichgesinnter Freundschaften und Erinnerungen bei ein paar gemütlichen Stunden wieder aufzufrischen.

Obmann Robi Indergand, der kürzlich zum eidgenössischen Ehrenmitglied gewählt worden war, ehrte in seiner ersten Tagung unter anderem das älteste anwesende Mitglied, seinen Vater Robi Indergand mit Jahrgang 1930. Die Urner Schwingerveteranen zählen aktuell 165 Mitglieder, aufgeteilt in 91 Ehrenmitglieder und 74 Veteranen.

Veteranen profitieren von Urner Schwingfesten

Der Vorsitzende gab in der Folge einen kurzen Rückblick über die schwingerischen Höhepunkte der vergangenen zwei Jahre. Dabei erwähnte Indergand insbesondere das Eidgenössische Schwingfest 2016 in Estavayer und das Unspunnenfest 2017 in Interlaken, die den Besuchern garantiert in bester Erinnerung bleiben werden.

Die Urner Kantonalfeste der zwei letzten Jahre in Schattdorf und Altdorf wie auch die beiden Bergfeste auf dem Urnerboden und auf dem Haldi konnten bei besten äusseren Bedingungen ausgetragen werden. Dabei dankte Indergand den Veranstaltern der Urner Schwingfeste, die immer wieder einen ansehnlichen Betrag in die Kasse der Veteranenvereinigung spenden.

Kassier Martin Walker durfte in der Jahresrechnung 2016 von einem Gewinn von 1434 Franken berichten, und auch im nachfolgenden Jahr 2017 schloss die Rechnung mit einem Überschuss von 858 Franken ab.

Unter dem Traktandum Wahlen liessen sich Obmann Robi Indergand und «Schryber» Markus Imhof für zwei weitere Jahre bestätigen. Nach sechs Jahren Amtszeit gab Säckelmeister Martin Walker seinen Rücktritt. Zum Nachfolger wurde Ruedi Wyrsch, SK Altdorf, mit grossem Applaus als Kassier gewählt. Zum ersten Revisor wurde Karl Kempf gewählt, zum zweiten Walter Baumann, der Karl Zgraggen ersetzt. Alois Walker bleibt weiterhin Fähnrich der Urner Schwingerveteranenvereinigung.

Glarus bewirbt sich für das «Eidgenössische» 2025

Mit einem Gastreferat wagten die Schwingerveteranen einen Blick über die Kantonsgrenze hinaus. Mit grosser Begeisterung und Euphorie erzählte Gastreferent Köbi Kamm über die Idee, das Eidgenössische Schwingfest im Jahr 2025 im Glarnerland durchzuführen. Die Verantwortlichen unter der Leitung von Kamm versprechen sich von einem «Eidgenössischen» positive Auswirkungen auf den Kanton Glarus und das gesamte Linthgebiet.

Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) soll auf dem Flugplatz Mollis stattfinden, der einzigen Gegend mit rund 60 Hektaren Land, die es für einen solchen Grossanlass braucht. Geplant sei eine Arena, die rund 52000 Menschen Platz bieten würde. Die Verantwortlichen rechnen mit einem Budget von 30 Millionen Franken. «Ich hoffe auf rund 15 Millionen Franken Sponsorengelder und 10 Millionen Franken aus den Ticketeinnahmen. Der Rest sollte aus der Gastronomie in die Kasse kommen», rechnete Kamm vor.

Was für viele Glarner vor einigen Monaten noch ein «Traum in weiter Ferne» war, wird nach der Zustimmung des Landrats 2017 und der Landsgemeinde nun realistischer. Mit den gesprochenen 200000 Franken nahm der Verein «Kandidatur ESAF 2025 Glarnerland+» unter der Leitung von Köbi Kamm sofort seine Arbeit auf. Die Abgeordnetenversammlung wird im März 2021 entscheiden, wer den Zuschlag bekommt. «Für mich ist es wirklich blöd, dass es neben uns mit St. Gallen noch einen weiteren Bewerber aus der Nordostschweiz geben dürfte», sagte Kamm abschliessend.

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