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SCHWINGEN: Stefan Arnold und Andi Imhof sind qualifiziert

Am Unspunnen-Schwinget in Interlaken wollen die beiden qualifizierten Urner eine gute Platzierung erreichen. Stefan Arnold will am Unspunnen den «Grossen» an den Kragen.
Paul Gwerder
Die Urner Delegation am Unspunnen (von links): Stefan Lauener (Masseur), Stefan Arnold, Othmar Bissig (Kampfrichter), Richard Imholz (technischer Leiter), Raphael Arnold (Ersatz). (Bild: Paul Gwerder (Beckenried, 18. 8. 2017))

Die Urner Delegation am Unspunnen (von links): Stefan Lauener (Masseur), Stefan Arnold, Othmar Bissig (Kampfrichter), Richard Imholz (technischer Leiter), Raphael Arnold (Ersatz). (Bild: Paul Gwerder (Beckenried, 18. 8. 2017))

Am kommenden Sonntag findet der mit grosser Spannung erwartete Saisonhöhepunkt mit dem Unspunnen-Schwinget auf der Höhenmatte im Herzen von Interlaken statt. Dort kämpfen die besten 120 Schwinger aus der ganzen Schweiz um den Siegermuni Gottlieb. Vom Urner Schwingerverband konnten sich Stefan Arnold mit sechs und Andi Imhof mit fünf Kränzen in dieser Saison qualifizieren – es sind dieselben wie schon bei der letzten Austragung vor sechs Jahren. Damals sorgte der Attinghauser Andi Imhof vom SK Bürglen mit dem zweiten Schlussrang und seinen fünf Siegen – unter anderem gegen die vier Eidgenossen Stefan Zbinden, Bruno Gisler, Matthias Glarner und Thomas Zaugg – für Furore. Für Stefan Arnold, der jetzt für den SK Attinghausen am Start steht, war der Wettkampf nach vier Gängen mit drei Niederlagen und einem Sieg zu Ende.

Der Präsident des Urner Schwingerverbandes, René Schuler, zeigte sich mit den Leistungen der Urner in dieser Saison zufrieden. «Der grösste Wermutstropfen für mich ist, dass sich unser grosses Talent, Turnerschwinger Matthias Herger, kürzlich im Training wieder verletzt hat. Herger hätte dank seiner drei gewonnenen Kränze in dieser Saison ebenfalls in Interlaken dabei sein können», sagte Schuler.

Am letzten Freitag fand ein Zusammenzug sämtlicher 33 qualifizierten Innerschweizer mit den Medienschaffenden in Beckenried statt. Vorgesehen war dieser Anlass auf der Klewenalp. Ein starkes Gewitter und Sturmböen machten dem Organisator, dem Innerschweizer Schwingerverband (ISV), einen dicken Strich durch die Rechnung, die Luftseilbahn konnte nicht fahren. Stattdessen wurden die Interviews und das Fotoshooting in der Tal­station durchgeführt.

Von den Urnern war Stefan Arnold sowie als Ersatz Raphael Arnold an der Medienorientierung. Andi Imhof musste sich wegen einer familiären Verpflich-tung entschuldigen.

Stefan Arnold, wie ist die bisherige Saison für Sie gelaufen?

Ich hatte eine Supersaison. Es war die beste in meiner Karriere, und ich habe meine gesteckten Ziele mehr als erreicht.

Wie trainieren Sie, und wo gibt es noch Verbesserungspotenzial?

Ich habe während der ganzen Saison schon viel trainiert, die letzten beiden Wochen noch etwas intensiver. Dabei legte ich meinen Schwerpunkt vor allem auf das Schwingen, daneben habe ­­ ich noch Schnellkraft und einige Intervalltrainings absolviert. Dazu kamen die gemeinsamen Trainings mit den Verbandskollegen des ISV. Da ich in letzter Zeit auch verletzungsfrei schwingen konnte, kam die Sicherheit auf dem Platz immer mehr ­zurück. Verbesserungspotenzial gibt es fast keines mehr. Natürlich bin ich unter den Spitzenschwingern eher ein Leichtgewicht, aber für mich stimmt es so, und ich will daraus das Beste machen.

Was erwarten Sie am ­Unspunnen-Schwinget?

Vor sechs Jahren habe ich noch Lehrgeld bezahlt und musste nach vier Gängen unter die Dusche. Diesmal will ich sicher sechs Gänge absolvieren und wenn möglich einem «Grossen» ein Beil stellen oder, noch besser, einen von diesen auf den Rücken legen. Ich hoffe einfach, dass es schliesslich für mich eine gute Platzierung gibt.

Paul Gwerder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

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