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SCHWYZ / URI: «Tönis Brautfahrt» ist ein Kassenschlager

Fast zwei Monate nach dem Kinostart läuft der Dokumentarfilm «Tönis Brautfahrt – Mit Senntenbauern über den Gotthard» von Claudia Steiner noch immer. Inzwischen haben knapp 8'000 Personen den Film gesehen.
Die «Plakatkuh» Lena auf dem Originalfoto von «Tönis Brautfahrt» hat kürzlich gekalbert und ein Stierli namens Töni zur Welt gebracht. (Bild: Silvan Bucher)

Die «Plakatkuh» Lena auf dem Originalfoto von «Tönis Brautfahrt» hat kürzlich gekalbert und ein Stierli namens Töni zur Welt gebracht. (Bild: Silvan Bucher)

«Ich bin sehr zufrieden», sagte diese Woche der Einsiedler Richard Schönbächler, der viele Jahrzehnte über die Geschichten der Einsiedler Senntenbauern forschte und letztendlich die Idee zum historischen Kino-Dok «Tönis Brautfahrt – Mit Senntenbauern über den Gotthard» von Claudia Steiner gab.

Gute Zahlen in Schwyz

Mit nahezu 8'000 Zuschauern darf Richard Schönbächler auch zufrieden sein. «Weiter freut mich natürlich, dass der Film den Zuschauern so gut gefällt.» «Tönis Brautfahrt – Mit Senntenbauern über den Gotthard» wird und wurde bislang in 18 Kinos gezeigt und erntet sowohl von Zuschauern wie auch Historikern viele Komplimente. Schliesslich zeigt der Film eindrücklich, wie über Jahrhunderte Bauern aus der Innerschweiz Viehhandel im Tessin und in Norditalien betrieben und dabei ihre Kühe als kostbare Fracht über die gefährlichen und anfänglich kaum erschlossenen Routen über den Gotthard in den Süden führten. Am meisten Zuschauer generierte der Film erwartungsgemäss in den Kinos von Einsiedeln und Schwyz. Aber auch Altdorf und Luzern können sehr gute Zahlen präsentieren. Im Kino Mythenforum Schwyzer sahen in den ersten fünf Spielwochen 1’632 den Film und in der Cineboxx in Einsiedeln wurden bis am Dienstag 3’861 Eintritte gezählt. Für den Einsiedler Filmemacher und Kinobetreiber Franz Kälin ein Topresultat. «Nur der letzte James Bond und Ice Age haben in den sieben Jahren seit Bestehen unseres Kinos mehr Eintritte gehabt.»

Gelegenheit jetzt nützen

Auch wenn der Film nach wie vor in den Kinos läuft, empfiehlt es sich, diesen jetzt schauen zu gehen. «Ich glaube, so nach zwei Monaten wird sich die Kino-Auswertung dem Ende neigen», sagt Produzent Roger Bürgler von kulturwerk.ch. Eine amüsante Randgeschichte zu Tönis Brautfahrt wurde kürzlich bekannt. Die Kuh, welche zusammen mit Töni-Darsteller Beat Betschart auf dem Filmplakat zu sehen ist, hat gekalbert. Die Besitzerfamilie Ruedi und Vreni Föhn aus dem Muotathal haben das Stierli Töni getauft. Wäre es weiblich gewesen, hätte es natürlich Tschegga geheissen. So wie des Senntenknecht Tönis Braut, die er einst – basierend auf Meinrad Lienerts Novelle – aus dem Welschen nach Einsiedeln brachte.

pd

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