Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Scotland Yard ermittelt im Pfarreizentrum Erstfeld

Nebst bekömmlicher Blasmusik bot die Musikgesellschaft Erstfeld einen leicht verdaulichen Krimi. Die Task-Force entlarvte im «Tatort Pfarreizentrum» einen Ermittler als Täter. Es war ein gelungener Unterhaltungsabend vor vollbesetzen Rängen.
Task Force und Scotland Yard beginnen mit den Ermittlungen und versuchen den Kriminalfall zu lösen. (Bild: Peter Gisler (Erstfeld, 21. September 2018))

Task Force und Scotland Yard beginnen mit den Ermittlungen und versuchen den Kriminalfall zu lösen. (Bild: Peter Gisler (Erstfeld, 21. September 2018))

Der Unterhaltungsabend der Musikgesellschaft und Jungmusik gehört seit vielen Jahren zum festen Bestandteil im Veranstaltungskalender der Gemeinde. Am Freitag, 21. September, füllte sich der Pfarreisaal erfreulich schnell. Die vielen Besucher durften einmal mehr einen bunten Abend mit feiner Blasmusik erwarten, angereichert mit dem Krimistück «Tatort Pfarreizentrum».

Das Drehbuch stammte aus der Feder von Anna Furger und Flavio Eller. Für das Bühnenbild zeichnete Marianne Megnet verantwortlich und die musikalische Leitung der beiden Korps lag in den Händen von Matteo Previtali.

Verfolgungsjagd im Saal

Ausgangspunkt des Krimis war die unerklärliche Abwesenheit einer Klarinettistin. Diese suchte auf Leben und Tod ihr Instrument, was zu diesem Zeitpunkt niemand wusste. Völlig aufgebracht vermutete sie bei ihrem Eintreffen einen Diebstahl.

Der Verein ging so weit, dass man eine Task-Force aufbot und zwei Detektive von Scotland Yard zu Hilfe eilten. Der eine schmächtig, top seriös, der andere übergewichtig, dem gebrannten Wasser zugeneigt. Die undurchsichtige Lage sowie weitere vermutete Straftaten wie Veruntreuung verlangten nach klärenden Befragungen im Verhörzimmer. Sie führten gar zur Erstellung eines Phantombildes und einer Verfolgungsjagd im Saal.

Wie sich letztlich herausstellte, handelte es sich bei sämtlichen Vermutungen um einen Sturm im Wasserglas oder menschliche Unzulänglichkeiten. In die Handschellen der Sondereinheit geriet einzig der dubiose Detektiv, der sich offenbar in der Polizei-Verbandskasse vergriffen hatte und abgeführt wurde.

Nach Kriminalfall hält die Geselligkeit Einzug

Jungmusik und Musikgesellschaft umrahmten das gelungene Krimistück mit einem dem Drehbuch angepassten Repertoire: Tatort-Titelmelodie «Feurig Blut», «Phantom Of The Opera», «Money Money Money», «Pink Panther», «La Danse du sabre», «Peter Gunn», «I hätt no viu blöder tah» und «Colonel Bogey».

Bei geselligem Zusammensein und zu den Klängen der Ländlerformation «Nur nit gschprängt» kehrte nach der Auflösung des Kriminalfalls endgültig die Gemütlichkeit ins Pfarreizentrum zurück. (lg)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.