Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Sechs Musiker bieten in Erstfeld viel Abwechslung

Die Posaunisten von Tromburi und der Organist Karl Arnold begeistern das Publikum in der Jagdmattkapelle mit einem äusserst vielfältigen Programm.
Paul Gwerder
Die Musiker von Tromburi bei ihrem Konzert in der Jagdmattkapelle in Erstfeld; von links: Christoph Schmid, Philipp Gisler, Urs Zenoni, Da-niel Gutjahr und Patrik Stadler. (Bild: Paul Gwerder, Erstfeld, 25. Oktober 2019)

Die Musiker von Tromburi bei ihrem Konzert in der Jagdmattkapelle in Erstfeld; von links: Christoph Schmid, Philipp Gisler, Urs Zenoni, Da-niel Gutjahr und Patrik Stadler. (Bild: Paul Gwerder, Erstfeld, 25. Oktober 2019)

Die Jagdmattkapelle in Erstfeld bot am Freitagabend den stimmungsvollen Rahmen für ein abwechslungsreiches Konzert. Die fünf Posaunisten von Tromburi (Philipp Gisler, Daniel Gutjahr, Christoph Schmid, Patrik Stadler und Urs Zenoni) bewiesen einmal mehr, dass sie mit ihren Instrumenten ein breites musikalisches Spektrum abdecken können. Bereichert wurde der Abend vom Organisten Karl Arnold. Es gibt wohl kaum eine Orgel im Kanton Uri, auf der Arnold nicht schon gespielt hatte.

Perfekt aufeinander abgestimmt

Eröffnet wurde der Abend mit der «Overture From Watermusic» von Georg Friedrich Händel. Dabei ergänzten sich die Tromburi-Mitglieder und die Orgelmusik von Karl Arnold prächtig. Und das zahlreich erschienene fachkundige Publikum stellte bald einmal fest, dass die Einsätze perfekt aufeinander abgestimmt waren. Dies erstaunt umso mehr, als die Musiker gemäss Urs Zenoni nur einmal gemeinsam geübt hatten. Dies beweist die hohe Professionalität aller Beteiligten. Die Jagdmattkapelle ist geradezu prädestiniert für Konzerte, denn die Klänge der Posaunen füllten die historische Kapelle bis in den letzten Winkel.

Bei der «Sonata Pian e Forte» von Giovanne Gabrieli handelt es sich um klassische venezianische Kirchenmusik, die der Komponist im Jahr 1597 geschrieben hat. Hier unterstrich Karl Arnold, dass er regelrecht mit der Orgel verwachsen ist, denn für die Zuhörer tönten die weichen Klänge wunderbar, und die Posaunisten passten sich der Kirchenorgel perfekt an.

Als Gast trat Organist Karl Arnold am Konzert mit Tromburi auf. (Bild: Paul Gwerder, Erstfeld, 25. Oktober 2019)

Als Gast trat Organist Karl Arnold am Konzert mit Tromburi auf. (Bild: Paul Gwerder, Erstfeld, 25. Oktober 2019)

Von der «Bauernhochzeit» bis zu «Praise the Lord»

Ein absoluter Höhepunkt des Abends war Karl Arnolds Interpretation der bekannten «Schanfigger Bauernhochzeit» des 2013 verstorbenen Orgelkomponisten Hannes Mayer. Dieses rassige Orgelstück berührte die Menschen in der Kirche bis ins Innerste. Danach spielten wieder die Mitglieder von Tromburi verschiedene Werke, unter anderem «Joshua Fit the Battle of Jericho», das immer wieder gerne von Gospelchören gesungen wird.

Publikum zeigt sich begeistert

Der langandauernde Applaus bewies, dass Tromburi und Karl Arnold das Publikum begeistert hatten. Mit der Zugabe «Praise the Lord» fand das Konzert einen eindrücklichen Abschluss. Die gespielten Werke werden den Zuhörern noch lange in bester Erinnerung bleiben.

Nach dem Konzert sagte Karl Arnold: «Ich spiele sehr gerne auf dieser Orgel, denn sie ist dankbar, tönt farbig, hat einen guten Zug und einen wunderbaren Klang.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.