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SEEDORF: Präsident des Krankenunterstützungsvereins: «Der Verein ist in seinen Grundsätzen topmodern»

An der GV des Krankenunterstützungsvereins wurde auch die Weiterexistenz der Organisation angesprochen. Bebby Brücker wurde zum Ehrenmitglied ernannt
Von links: Vizepräsident Reto Gisler, Präsident Rolf Wipfli, Ehrenmitglied Bebby Brücker, Kassier Hanz Schuler, Sekretär Bruno Arnold und Beisitzer Dani Wipfli. (Bild: Karl Stadler (Seedorf, 14. Januar 2018))

Von links: Vizepräsident Reto Gisler, Präsident Rolf Wipfli, Ehrenmitglied Bebby Brücker, Kassier Hanz Schuler, Sekretär Bruno Arnold und Beisitzer Dani Wipfli. (Bild: Karl Stadler (Seedorf, 14. Januar 2018))

21 der 53 Mitglieder des Krankenunterstützungsvereins Seedorf (KUV; siehe Box) trafen sich am 14. Januar unter dem Vorsitz von Präsident Rolf Wipfli zur 130. GV. Ein stilles Memento galt einleitend dem verstorbenen Freimitglied Josef Imhof, der nicht nur den KUV, sondern auch die Gemeinde und viele Dorfvereine während Jahren geprägt habe. «Als Chronist des KUV und Mitverfasser der Festschrift zum 125-Jahr-Jubiläum 2013 hat er ein Nachschlagewerk hinterlassen, das als Glanzleistung betrachtet werden darf», betonte Wipfli.

In seinem Jahresbericht machte sich der Vorsitzende Gedanken zur Weiterexistenz des Vereins. Obwohl Krankenkassen und -versicherungen längst jene Funktionen übernommen hätten, die man mit der Gründung im Jahr 1888 angestrebt habe, sei die Auflösung des KUV überhaupt kein Thema. Die Vereinsgründer hätten mit viel Mut und Weitsicht das Kranken- und Unfallproblem gelöst und damit eine noble und sozialkompetente Lebenseinstellung gezeigt, die heute da und dort fehle. «Es wäre gar nicht so schlecht, diese Denkweise in den Verhaltenskodex einiger egoistischer und gieriger Manager der heutigen Zeit zu schreiben», erklärte Wipfli.

Gesellschaftliches und Zwischenmenschliches

«Der Verein ist in seinen Grundsätzen nicht veraltet, sondern geradezu topmodern», zog Wipfli ein positives Fazit. Deshalb sei es ihm und seinen Vorstandskollegen ein grosses Anliegen, dem Gesellschaftlichen und Zwischenmenschlichen grösste Bedeutung beizumessen. Mit der Organisation des Grillnachmittags im September 2017 habe man diesem Vorsatz die nötige Beachtung geschenkt und gleichzeitig für das eigentliche Highlight im Vereinsjahr gesorgt.

Die ideellen Werte, auf denen der KUV basiere, seien aber nicht der einzige Grund, ihn am Leben zu erhalten. Mit dem Weiterbestehen des Vereins werde auch ein Stück Gemeindegeschichte lebendig erhalten respektive weitergeschrieben.

Neues Ehrenmitglied und neuer Sekretär

Bebby Brücker wurde aufgrund seiner 30-jährigen Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt. Mit der Wahl von Bruno Arnold konnte der vakante Sitz des Sekretärs wieder besetzt werden. Kassier Hanz Schuler musste für 2017 ein kleines Defizit präsentieren. Das Vereinsvermögen beläuft sich neu auf 56000 Franken. Die Beiträge bleiben unverändert (Eintrittsgebühr: 50 Franken; Jahresbeitrag: 24 Franken; Sterbebeitrag: 2 Franken, Taggeld: 10 Franken; Beitrag an Beerdigungskosten: 1000 Franken). (bar)

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