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SEEDORF: Rollhockeyhalle wird für grosse Events aufgerüstet

Ob Alpkäsemarkt oder Delegiertenversammlung: Für den Rollhockey-Club Uri ist die Vermietung der Halle längst eine wichtige Einnahmequelle geworden. Nun wird die Halle für 700 000 Franken ausgebaut.
Elias Bricker
Die «ältere» RHC-Garde im Frondiensteinsatz in der Rollhockeyhalle; von links: Roman Gisler, Peter Wyrsch, Thomas Walker und Thomas Gisler. (Bilder: Bruno Arnold (Seedorf, 11. Juli 2017))

Die «ältere» RHC-Garde im Frondiensteinsatz in der Rollhockeyhalle; von links: Roman Gisler, Peter Wyrsch, Thomas Walker und Thomas Gisler. (Bilder: Bruno Arnold (Seedorf, 11. Juli 2017))

In der Rollhockeyhalle in Seedorf wird längst nicht nur Rollhockey gespielt. Dort werden immer wieder Grossveranstaltungen durchgeführt – vom Alpkäsemarkt bis hin zur DV der SVP Schweiz. Denn im ganzen Talboden gibt es kaum eine grössere Halle für solche Events. Für den Rollhockey-Club (RHC) Uri sind solche Veranstaltungen zur wichtigen Einahmequelle geworden. Zudem vermietet der Verein auch das «Rollerstübli» – das Beizli in Innern der Halle – regelmässig für kleinere Veranstaltungen.

Gegenwärtig wird in der Halle gebohrt, gefräst, geschraubt, gehämmert, installiert und vieles mehr. Der Verein ist nämlich daran, die Halle zu sanieren und auszubauen – unter anderem mit viel Fronarbeit. «Wir wollen mit der Halle künftig noch attraktiver sein für grosse Veranstaltungen», sagt RHC-Uri-Präsident Stefan Gisler. «Denn wir sind wirklich darauf angewiesen, dass wir die Halle und das ‹Beizli› regelmässig vermieten können.»

Gemeinde beteiligt sich an den Kosten

Insgesamt investiert der RHC Uri rund 700000 Franken in die laufende Sanierung und den Ausbau der Halle. Zum Vergleich: 2003 kostete der Hallenbau rund 750 000 Franken (siehe Box).

Der Dorfklub kommt für den grössten finanziellen Brocken selber auf. Neben einem Bankkredit erhält er aber auch Sport-Toto-Beiträge, ein NRP-Darlehen sowie Unterstützungsbeiträge von Stiftungen, Gönnern, Sponsoren und Gemeinden. 100000 Franken übernimmt die Gemeinde Seedorf. Der entsprechende Kredit wurde im Mai an der Gemeindeversammlung einstimmig gutgeheissen. Dies im Wissen, dass die Gemeinde dadurch eine weitere Top-Infrastruktur für Anlässe erhält.

Konkret soll nun vor allem im Bereich des «Rollerstüblis» investiert werden. Einerseits erhält das Lokal modernste Kücheneinrichtungen. Anderseits werden Fenster eingebaut, da es momentan im «Rollerstübli» kaum Tageslicht gibt. «Weil wir zudem auch eine Heizung einbauen, hoffen wir, das ‹Beizli› und die Halle in Zukunft auch im Winter vermehrt vermieten zu können», sagt Gisler.

Um den Ansprüchen der potenziellen Mieter zu genügen, muss der RHC Uri aber auch in die sanitären Anlagen investieren. Denn die bisherigen Infrastrukturen werden dem Besucherandrang bei Grossanlässen oder speziellen Rollhockey-Matches nicht gerecht. Das hat sich beispielsweise beim Schweizer Cupfinal vergangenen Januar gezeigt. Im Halleninnern sind überdies Investitionen bei der Beleuchtung und den Elektroanlagen vorgesehen. Auch sind Audio- und IT-Installationen geplant. «Bisher mussten wir bei wichtigen Rollhockeyspielen die Infrastruktur für die Beschallung jeweils einmieten», erklärt Präsident Stefan Gisler. «Künftig können aber auch die Hallenmieter bei ihren Veranstaltungen von den neuen Anlagen profitieren.» Saniert wird auch die Zuschauertribüne. Weiter erhält die Rollhockeyhalle einen Anbau, um Material einzulagern und den Mannschaftsbus zu parkieren.

Der Verein steht unter Termindruck

Seit Ende Mai wird in der Halle nicht mehr gespielt oder trainiert, sondern gearbeitet. «Viele Mitglieder helfen unentgeltlich mit», freut sich Präsident Stefan Gisler. «Doch die Zeit drängt.» Bereits Anfang August will man in Seedorf wieder Rollhockey spielen, da im Kanton Uri ein nationales Juniorenlager durchgeführt wird. Bis Mitte September müssen die Arbeiten im «Rollerstübli» wegen einer Veranstaltung abgeschlossen sein.

Der geplante Anbau soll voraussichtlich erst im Herbst erstellt werden. «Der Anbau hat momentan nicht erste Priorität», erklärt Gisler. «Denn bei diesem Bauvorhaben sind wir nicht an fixe Termine gebunden.»

Elias Bricker

elias.bricker@urnerzeitung.ch

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