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Seedorfer unterstützen Kraftwerk am Palanggenbach

Mit 210 zu 120 Stimmen haben die Seedorfer einen Kredit von 600'000 Franken genehmigt. Somit beteiligt sich die Gemeinde am Kraftwerk Palanggenbach.
Florian Arnold
So könnte dereinst die Zentrale des Kraftwerks Palanggenbach in Seedorf aussehen. (Visualisierung: EWA)

So könnte dereinst die Zentrale des Kraftwerks Palanggenbach in Seedorf aussehen. (Visualisierung: EWA)

Die Einwohner von Seedorf haben über eine 10-Prozent-Beteiligung an der Kraftwerk Palanggenbach AG befunden. Diese wurde mit 63,6 Prozent der Stimmen beschlossen. Die Stimmbeteiligung lag bei niedrigen 26 Prozent.

10,5 Gigawattstunden Jahresproduktion

Das Wasser des Bachs soll im Gitschital auf 860 Metern gefasst und zur 350 Meter tiefer gelegenen Zentrale bei der oberen Palanggenbrücke geleitet werden. Für das Kraftwerk wird mit einem Investitionsvolumen von rund 20 Millionen Franken und einer Jahresproduktion von zirka 10,5 Gigawattstunden gerechnet. Damit können rund 2300 Haushalte versorgt werden. Der Baubeginn ist im Herbst 2019, die Inbetriebnahme im Frühling 2021 geplant.

Widerstand war spürbar

Gegen das Projekt hatte sich Widerstand formiert. Mit einem anonymen Flugblatt hatte das «Komitee für überlegte Investitionen der Gemeinden» gegen das Vorhaben geweibelt. «Die Risiken sind viel grösser als die Chancen », schreibt das Komitee. «Sagen Sie Nein. Damit das Geld auch in Zukunft für Schule, Soziales und Vereine reicht!» heisst es ganz am Schluss.

Gegenüber der Urner Zeitung hatte Gemeindepräsident Max Aschwanden ausgesagt, Seedorf könnte sich die 600'000 Franken an das Kraftwerk leisten. Die Beteiligung der Gemeinde werde während der kommenden 25 Jahre eine Dividende abwerfe. «Im schlechtesten Fall dürften dies etwa 3 Prozent oder jährlich 18'000 Franken sein», liess sich Aschwanden zitieren.

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