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SEEDORF: Urner Mineralienmuseum ist beliebter denn je

Die Besucherzahlen im Urner Mineralienmuseum sind im vergangenen Jahr um 50 Prozent gestiegen. Nun wird weiter investiert und nach der neu installierten Beleuchtung auch der Vorraum des Museums erneuert.
Georg Epp
Der neue Vizepräsident Emanuel Regli, Präsident Patric Tresch, das neue Ehrenmitglied Peter Herger und das neue Vorstandsmitglied Markus Mattli (von links). (Bild: Georg Epp (Altdorf, 25. März 2017))

Der neue Vizepräsident Emanuel Regli, Präsident Patric Tresch, das neue Ehrenmitglied Peter Herger und das neue Vorstandsmitglied Markus Mattli (von links). (Bild: Georg Epp (Altdorf, 25. März 2017))

Präsident Patric Tresch freute sich am Samstag, 25. März, 42 Mitglieder und Gäste zur 54. GV der Urner Mineralienfreunde begrüssen zu können. Im Mittelpunkt der Versammlung stand einmal mehr das Urner Mineralienmuseum in Seedorf. Dort wurde in Rekordzeit die Beleuchtung komplett erneuert. Das Projekt wurde durch die UKB anlässlich des Wettbewerbs «Gewinn für unser Uri» unterstützt. Besonders erfreut äusserte sich Museumsleiter Martin Russi dazu: «Die Beleuchtung ist einmalig, der Aufwand hat sich gelohnt.»

Einstimmig beschloss die Strahlerfamilie auch den Vorraum, den Eingangsbereich mit WC-Anlage zu erneuern. Diese Kosten übernimmt der Kanton. Man freut sich bereits jetzt über die Neueröffnung vom 20. Mai, die Sonderausstellung ist dem Thema Fluorit gewidmet.

Mehr Besucher, aber weniger Mitglieder

Erfreulich ist auch die Entwicklung der Besucherzahlen im Mineralienmuseum, wie an der GV bekanntgegeben wurde: So konnten im vergangenen Jahr 50 Prozent mehr Besucher verzeichnet werden als im Vorjahr. Die Mitgliederzahl des Vereins ist jedoch weiter rückläufig. Nach 13 Neueintritten und 19 Austritten pendelte sich die Anzahl Mitglieder bei 688 Personen ein.

Finanziell wird es immer schwieriger, ausgeglichene Rechnungen zu präsentieren. Im Museum wurde ein kleiner Verlust von 180 Franken erwirtschaftet, in der Vereinsrechnung musste man aber einen Rückschlag von 4290 Franken akzeptieren. Hauptverantwortlich für das negative Ergebnis sind schlechtere Ergebnisse an den Mineralientagen. Fürs nächste Jahr budgetiert der Verein eine ausgeglichene Museumsrechnung und nur noch 1500 Franken Verlust in der Vereinsrechnung, die Jahresbeiträge bleiben unverändert.

Bruno Müller, Chefredaktor der Vereinszeitschrift «Mineralienfreund», freute sich über positive Rückmeldungen und animierte die Mitglieder, interessante Beiträge zu einem guten Mix beizusteuern. Auch Programmchef Beni Matter ist froh, weiterhin gute und interessante Referenten für Vorträge zu finden.

Da das Exotis Bistro im Vogelpark Altdorf für den beliebten Freitagshock der Urner Mineralienfreunde nicht mehr zur Verfügung steht, musste nach einer neuen Lösung gesucht werden. Die GV entschied, das Angebot im Hotel Schlüssel in Altdorf zu nutzen und auf einen möglichen Ausbau des Obergeschosses im Mineralienmuseum zu einem Vereinslokal zu verzichten. Ein einstimmiges Ja hingegen gab es zum Antrag des Vorstandes, die Statuten leicht anzupassen. Nach alten Statuten sind Präsident, Vizepräsident, Sekretär und Kassier im gleichen Jahr wiederzuwählen. Nach der beschlossenen Anpassung werden nun Präsident und Aktuar in ungeraden Jahren, Vizepräsident und Kassier in geraden Jahren gewählt.

Auf Antrag des Präsidenten wurde der abtretende Vizepräsident Peter Herger (siehe Kasten) einstimmig in die Gilde der Ehrenmitglieder aufgenommen. Als Festwirt bei den Eröffnungen des Mineralienmuseums oder beim Jubiläumsfest und als Organisator der «Gästival»-Besuche leistete er wertvolle Dienste. Herger freute sich über die Ehrung und versicherte, auch weiterhin als Helfer zur Verfügung zu stehen.

Mit der Sonderausstellung «Kristalle aus dem Val Bedretto» finden am 2. und 3. September die 55. Urner Mineralientage im DAG-Personalhaus statt. Vom 26. bis 28. Oktober organisieren die Urner Mineralienfreunde erneut eine Erlebnisreise zu den Mineralientagen nach München.

Georg Epp

redaktion@urnerzeitung.ch

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