SEELISBERG: Auch Uri erhält eine Dosierstelle

Wenn der Autobahntunnel saniert wird, gibt es nicht nur in Nidwalden, sondern auch vor dem Südportal im Raum Seedorf eine Dosierstelle.

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Auf der Normalspur im Raum Seedorf soll bei der Tunnelsanierung dosiert werden. (Bild Daniel Regli/Neue UZ)

Auf der Normalspur im Raum Seedorf soll bei der Tunnelsanierung dosiert werden. (Bild Daniel Regli/Neue UZ)

Voraussichtlich 2015 soll der Seelisbergtunnel umfassend saniert werden. Das Bundesamt für Strassen (Astra) rechnet, dass dafür pro Tunnelröhre drei Jahre benötigt werden. Anders gesagt: Für insgesamt sechs Jahre steht nur eine der beiden Doppelspurröhren zur Verfügung. Dies bedeutet für die Fahrzeuglenker Gegenverkehr. Damit die Verkehrssicherheit nicht darunter leidet, darf nur eine beschränkte Zahl Autos und Lastwagen pro Stunde und Richtung in den Tunnel einfahren. «Zu diesem Zweck brauchen wir analog zum Gotthardtunnel vor beiden Tunnelportalen Dosierstellen», sagt Andreas Rüegger, Mediensprecher der Astra-Filiale Zofingen.

Auch in Nidwalden wird dosiert
Auf der Urner Seite soll diese Dosierstelle im Raum Seedorf vor dem Portal zu liegen kommen. «Wir beabsichtigen, dafür die Normalspur zwischen Portal und der Autobahneinfahrt Flüelen zu gebrauchen», sagt Rüegger. Mit dieser Standortwahl könnten alle Fahrzeuge erfasst werden, die Richtung Norden durch den Seelisberg fahren – sowohl jene, die auf der A 2 vom Gotthard her kommen, als auch jene von der Axenstrasse. Ebenfalls eine Dosierstelle eingerichtet wird auf der Nidwaldner Seite. Diese soll vor der Steigung zwischen den Ausfahrten Stans Süd und Buochs zu liegen kommen. Das Funktionsprinzip ist auch hier dasselbe: Auf der Normalspur warten die Lastwagen, der Überholstreifen ist für die Personenwagen da. In Betrieb sind die Dosierstellen jedoch nur während der staukritischen Zeiten, zu Ostern, Pfingsten und im Sommer.

Daniel Regli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.