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SEELISBERG: Belgier lernen Urner Esskultur kennen

Studenten der grössten Hotelfachschule von Belgien begegneten während ihres Aufenthalts in Seelisberg der Urschweizer Ess- und Trinkkultur. Und zeigten, dass sie auch tatkräftig anpacken können.
Während ihres Aufenthalts halfen die belgischen Schüler auch im Hotelbetrieb mit. (Bild: NC (28. 3. 18))

Während ihres Aufenthalts halfen die belgischen Schüler auch im Hotelbetrieb mit. (Bild: NC (28. 3. 18))

Die Hotelfachschule «Ter Groene Poorte» aus Brugge ist die grösste Hotelfachschule in Belgien. Kurz vor dem Ausbildungsende unternimmt die Schule mit ihren Studenten vom letzten Lehrjahr einen Ausflug in ein anderes Land, um deren Ess- und Trinkkultur kennen zu lernen und Erfahrungen in Hotelbetrieben in anderen Ländern zu sammeln. Im Gegensatz zum Schweizer Ausbildungssystem erlernen die angehenden Hotelfachleute ihr Handwerk ausschliesslich an der Hotelfachschule.

Während des Aufenthalts in der Karwoche besuchten die Gäste aus Belgien Betriebe wie die Fleischtrocknerei Arnold und die Weinmanufaktur von Robert Inauen in Altdorf, die Kirschwelt in Brunnen, die Schokoladenwelt in Root oder die Schweizerische Bäckereifachschule in Luzern.

Beeindruckt von den Bergen und vom Käsefondue

«Am meisten beeindruckt waren die jungen Leute aus Belgien von der Innerschweizer Bergwelt mit dem tollen Panorama, direkt von den Zimmern vom Hotel Bellevue aus. Aber auch die typischen Gerichte wie Älplermagronen oder Käsefondue waren eine neue Erfahrung», berichtet Rik Houtekier, Verantwortlicher der Reisegruppe.

Neu für die Belgier waren die Kirschproduktion und das Fleischtrocknen. Auf grosses Interesse stiess bei ihnen der Rundgang im Weinberg von Robert Inauen, wo sie die Entstehung vom Wein von Grund auf mitverfolgen und verstehen konnten.

Nebst einer tollen Disziplin bei den Jugendlichen überraschte die einheimischen Gastgeber vor allem der Auftritt der Studenten, welche in einer schicken Schuluniform unterwegs waren.

Belgische Studenten helfen in Küche und Service mit

Am Abend übernahmen die belgischen Gäste zusammen mit dem Mitarbeiterteam des Hotels Bellevue die Arbeiten in Küche und Service. «Wir verstanden uns sofort trotz unterschiedlicher Sprache und ergänzten uns in kürzester Zeit bestens. Die Zusammenarbeit hat allen, auch den Gästen, viel Spass bereitet», freute sich das Mitarbeiterteam über die Zusammenarbeit. Auch Erich Amstad vom Hotel Bellevue zog ein positives Fazit nach der Woche. «Es war sehr schön, zu sehen, wie die jungen Leute Freude an der Arbeit im Hotel haben und mit viel Engagement und Einsatz sie zugepackt haben.» Für die Gäste aus Belgien war dies auf jeden Fall nicht der letzte Besuch in der Urschweiz.

Christoph Näpflin

redaktion@urnerzeitung.ch

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