SEELISBERG: Die Sticki-Stafette lebt neu auf

Postautofahren, Fischen und die Schnecken ins Rennen schicken: Die Disziplinen an der Sticki-Fan-Stafette in Seelisberg sind nicht alltäglich.

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Ein Spass für Teilnehmer und Publikum: der Start zum Dreiradrennen. (Bild Christoph Näpflin/Neue UZ)

Ein Spass für Teilnehmer und Publikum: der Start zum Dreiradrennen. (Bild Christoph Näpflin/Neue UZ)

Plausch und Originalität statt Zeit und Rang: So könnte man die Stafette des Sticki-Fanklubs charakterisieren. Vor dreissig Jahren haben einige Seelisberger den Verein gegründet und die ungewöhnliche Stafette ins Leben gerufen. Sie wurde von 1979 bis 1981 jährlich durchgeführt.

Zum 30-Jahr-Jubiläum liessen sie die Tradition am Samstag nochmals aufleben. Neun Teams meisterten die sieben verschiedenen Disziplinen in Seelisberg mit grosser Kreativität und zur Freude der zahlreichen Zuschauer.

Postauto, Luftgewehrschiessen, Dreirad- und Schneckenrennen
Start war am Morgen bei der Talstation der Treib-Seelisberg-Bahn. Neun als Touristen verkleidete Startläufer machten sich mit Bergbahn und Postauto auf die erste Etappe. Beim Tanzplatz übernahmen die Schützen den Stafettenstab und konnten beim Luftgewehrschiessen Punkte für ihre Mannschaft sammeln.

Der absolute Renner beim Publikum war das Dreiradrennen. Hier zeigte sich die Kreativität der Fahrer, welche jedoch nicht alle Gefährte heil ins Ziel bringen konnten. Im Anschluss machten sich die Wanderer auf den Weg zum Seelisberger Seeli. Unter Anleitung von Fischereiaufseher Peter Hauser übten sich hier die Hobbyfischer am Ufer im Fischfang. Schon nach 4 Minuten zappelte der erste Fisch an der Angel und sogleich durften die Crossläufer losziehen. Bei der letzten Disziplin, dem Schneckenrennen, konnten sie nochmals punkten. Das Team Rangicheibä siegte und konnte den Wanderpokal entgegennehmen.

Christoph Näpflin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.