SEELISBERG: «Eine grosse Nase ist kein Vorteil»

Fünf Gramm Schnupftabak müssen in sechzig Sekunden in den beiden Nasenlöchern verschwinden. Wettkämpfer helfen sich dabei mit langen Fingernägeln oder Vaseline.

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Uli Walpen, Präsident des Schnupfverband Schweiz. (Bild Chris Iseli/Neue LZ).

Uli Walpen, Präsident des Schnupfverband Schweiz. (Bild Chris Iseli/Neue LZ).

 Gestern Abend fand in Seelisberg die Schweizer Meisterschaft im Schnupfen statt. Jeder Teilnehmer erhielt eine Dose mit exakt fünf Gramm Schnupftabak. Die Schnupfer versuchten, möglichst viel davon in die Nase zu stopfen. Was daneben ging, fiel auf das grosse, weisse «Lätzli», das sich die Wettkämfer um den Hals gebunden hatten. Nach einer Minute wurde gestoppt. Die Kampfrichter benoteten die Sauberkeit auf dem «Lätzli». Dann putzten sie den Schnupfern mit einem Pinsel den Tabak von den Fingern. Der übrig gebliebene Schnupf wurde gewogen. Wer am wenigsten übrig liess, gewann. 

Elias Bricker 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».