SEELISBERG: Fall Chidi: Für Bischofsvikar «Krimikomödie»

Martin Kopp, Bischofsvikar der Urschweiz, bezeichnet den Fall Leonard Chidi als «Krimikomödie», die aber keine gravierenden Schäden hinterlasse.

Drucken
Teilen
Martin Kopp, Bischofsvikar der Urschweiz. (Bild Sven Aregger/Neue UZ)

Martin Kopp, Bischofsvikar der Urschweiz. (Bild Sven Aregger/Neue UZ)

Kopp hatte den nigerianischen Pfarrer Chidi, der in Seelisberg und Bürglen die Kirchenkollekten geplündert hat und mittlerweile abgetaucht ist, vor eineinhalb Jahren eingestellt.

Er beteuert, dass er den Seelsorger vor der Anstellung genau überprüft habe. «Aber es hat Lücken gegeben. Die Informationen hätten ausgiebiger sein müssen», räumt Kopp im Interview mit unserer Zeitung ein. Seit Anfang November ist Daniel Guillet Pfarrer in Seelisberg und Beckenried.

Guillet verliess seine alte Pfarrei im zürcherischen Feuerthalen im Zwist mit den Behörden. «Das sind Führungsmängel seitens des Bistums», sagt Kopp, der bei der neuen Lösung keine Bedenken hat.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.