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SEELISBERG: Hurra, die Schule brennt!

Am Samstag probten die Seelisberger Schüler und Lehrer zusammen mit der Feuerwehr den Ernstfall, der hoffentlich nie eintrifft. Die Schule wurde richtig in Brand gesetzt.
Ein Teil der Kinder wurde über die Rettungsleiter aus dem Schulhaus geführt. (Bild: Christoph Näpflin (Seelisberg, 18. März 2017))

Ein Teil der Kinder wurde über die Rettungsleiter aus dem Schulhaus geführt. (Bild: Christoph Näpflin (Seelisberg, 18. März 2017))

Am vergangenen Samstag kamen die Schüler vom Kindergarten und der Primarschule für einmal nicht zur Schule, um das Einmaleins oder das Abc zu lernen. Auf dem Stundenplan stand zum ersten Mal eine Probe mit der Feuerwehr Seelisberg. «Wir wollten so realitätsnah wie möglich einen Ernstfall simulieren, um zu schauen, ob unser Rettungsplan in der Praxis funktioniert», erklärte Schulleiter Thomas Zberg.

Kurz nach 9 Uhr ging der Feueralarm in der Schule Seelisberg los. Die Gänge des Schulhauses waren bereits mit dichtem, zuvor von einer Rauchmaschine erzeugtem Rauch gefüllt. Nur einige der Schulkinder konnten, begleitet von den Lehrpersonen, das Schulhaus über den normalen Weg verlassen und sich zum Sammelpunkt in der Turnhalle begeben. Für einen Teil der Kinder gab es kein Durchkommen mehr. Sie wurden aus dem Fenster über die lange Feuerwehrleiter geborgen, begleitet von Mitgliedern der Feuerwehr. Währenddessen rückte die Löschpatrouille mit ihren Atemschutzgeräten ins Schulhaus vor, um den simulierten Brand zu löschen. Nach einer halben Stunde war der Spuk vorbei. Alle Kinder konnten ohne Zwischenfälle und nach Plan gerettet werden.

Lehrer und Schüler reagieren besonnen

Für die Feuerwehr und die Lehrpersonen war es wichtig, den Ernstfall gemeinsam durchzuspielen und allen Beteiligten ein realistisches Bild einer Rettungsübung zu vermitteln. «Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr hat reibungslos funktioniert», freute sich Schulleiter Zberg. «Die Lehrpersonen und alle Schüler haben erstaunlich besonnen reagiert», lobte Feuerwehrkommandant Markus Aschwanden.

Für die Kinder war es auf jeden Fall ein grosses Erlebnis, das sicher noch zu Hause und in den nächsten Tagen in der Schule für Gesprächsstoff sorgen wird. «Wir hoffen, dass der Ernstfall nie eintreffen wird», machte Schulleiter Zberg deutlich, blieb jedoch zuversichtlich: «Nach dem heutigen Morgen sind wir aber mindestens sehr gut darauf vorbereitet.»

Christoph Näpflin

redaktion@urnerzeitung.ch

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