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SEELISBERG: Leben für die Kunst

Vier ganz unterschiedliche Frauen. Sie haben aber etwas gemeinsam: Sie stellen in Seelisberg ihre Werke aus. Für die Künstlerinnen ist der Kontakt vor Ort mit den Besuchern von grosser Bedeutung.
Christoph Näpflin
Rosmarie Glenz. (Bild: Christoph Näpflin (Seelisberg, 11. Dezember 2017))

Rosmarie Glenz. (Bild: Christoph Näpflin (Seelisberg, 11. Dezember 2017))

Christoph Näpflin

redaktion@urnerzeitung.ch

Seelisberg liegt idyllisch auf einer herrlichen Sonnenterrasse über dem Urnersee. Ob das der Grund ist, dass im kleinen Bergdorf vier ganz unterschiedliche Frauen erfolgreich als Künstlerinnen arbeiten und öffentlich ausstellen? Für alle ist die Natur in und um Seelisberg Ort der Inspiration und Kraft für ihr Werken. Wenn auch die Künstlerinnen alle mit ganz unterschiedlichen Materialien arbeiten, haben sie doch eines gemeinsam. Mit ihren Werken wollen sie die Betrachter berühren und zu einem wohnlichen Ambiente zu Hause oder im Geschäft beitragen.

Alle haben ihre eigene Handschrift, und das ist wichtig. «Ich liebe es, mit verschiedenen Materialien zu experimentieren», beschreibt Rosmarie Glenz ihre Leidenschaft für die Kunst, welche sie seit über 50 Jahren ausübt. «Meine Werke, das Haus und der Garten, ja sogar mein Leben sind eine Einheit, ein Grossprojekt», schwärmt die erfahrene Künstlerin, welche gerne ihr Wirken und Werken im Schloss Beroldingen den Interessierten zeigt. Ein spezielles Augenmerk gilt den «Bildern für Blinde», welche es Blinden ermöglichen, Kunst durch Berührung zu erleben. Aber auch die Sehenden werden dank der eindringlichen Technik und den leuchtenden Farben durch die magische Nähe berührt.

Alles verarbeiten, was in die Hände kommt

Unmittelbar bei der Dorfkirche hat Erika Flor Stutz ihr Atelier und ihren Ausstellungsraum. Von Bildern über Plastiken bis zu Gestaltungselementen für Räume und Wohnungen, die Handwerkerin verwertet alles, was ihr in die Hände kommt. «In allen Bildern ist immer ein Mensch mit dabei, und jedes Bild hat ­seine eigene Geschichte», erläutert Erika Flor Stutz ihr Konzept.

So steckt in jedem Werk etwas Lebensphilosophie. «Um das Fasnachtsende etwas erträglicher zu machen, habe ich aus dieser Gefühlslage heraus zum Ausgleich ein Bild gemacht», erinnert sich die Handwerkerin.

Sybille Häusler und Monika Achermann haben seit diesem Jahr im Seelisberger Oberdorf einen gemeinsamen Ausstellungsraum eingerichtet, direkt an der Hauptstrasse. «Wir ergänzen uns mit unseren Werken hervorragend», freuen sich die beiden Künstlerinnen, die bis vor kurzem noch gar nichts voneinander wussten.

Materialiensuche im Wald und auf Märkten

Bei Monika Achermann ist der Werkstoff Beton. Aus zahlreichen Formen entstehen ganze Rosenarrangements und Tiere. «Ich gestalte dann das Rohmaterial mit weissen, grauen und schwarzen Farben, was meinen Kunstwerken eine ganz persönliche Note gibt.» Sybille Häusler sucht im Wald sowie auf Messen und Märkten geeigneten Materialien, welche sie dann in stundenlanger Arbeit zu einem Kunstwerk zusammenfügt. Aus den Materialien entstehen diverse Kunstwerke, wie zum Beispiel Deko-Hänger für das Fenster oder die Wand sowie Schlüssel- und Taschenanhänger. «Meine Kunden lassen sich gerne inspirieren von meinen Werken und bestellen dann bei mir auf ihre Bedürfnisse und ihren Geschmack abgestimmte Produkte», sagt sie. Für alle vier ist und bleibt aber der Kontakt mit den Besuchern in ihren Ausstellungsräumen in Seelisberg von grosser Bedeutung.

Erika Flor Stutz. (Bild: Christoph Näpflin (Seelisberg, 11. Dezember. 2017))

Erika Flor Stutz. (Bild: Christoph Näpflin (Seelisberg, 11. Dezember. 2017))

Monika Achermann. (Bild: Christoph Näpflin (Seelisberg, 11. Dezember 2017))

Monika Achermann. (Bild: Christoph Näpflin (Seelisberg, 11. Dezember 2017))

Sybille Häusler. (Bild: Christoph Näpflin (Seelisberg, 11. Dezember 2017))

Sybille Häusler. (Bild: Christoph Näpflin (Seelisberg, 11. Dezember 2017))

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