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SEELISBERG: Milchtechnologen müssen die Zukunft nicht fürchten

Armin Riedi aus Intschi hat seine Lehre in der Bergkäserei Aschwanden mit einer Ehrenmeldung abgeschlossen. Der ausgebildete Milchtechnologe hat aber noch weitere berufliche Ziele.
Armin Riedi ist jetzt ausgebildeter Milchtechnologe. (Bild: PD)

Armin Riedi ist jetzt ausgebildeter Milchtechnologe. (Bild: PD)

Schweizer Käse, Rahm, Butter, Joghurt, Milchshake oder Caffè Latte stehen für Qualität und zählen zu den beliebtesten Produkten made in Switzerland. 20 Industriebetriebe und rund 500 Käsereien entwickeln immer wieder neue Innovationen. Das soll auch in Zukunft so bleiben.

Um einen Arbeitsplatz müssen sich Leute, die in dieser Branche arbeiten, keine Sorgen machen. Denn klar ist: Genuss wird auch im Jahr 2050 grossgeschrieben. Deshalb unternimmt die Milchwirtschaft intensive Anstrengungen für den Nachwuchs: 2017 schliessen 84 Milchtechnologen und 21 Milchpraktiker die Lehre ab. In der Zentralschweiz haben 20 neue Milchtechnologen und Milchpraktiker ihr Abschlusszeugnis erhalten. Daneben erreichten 27 Absolventen die Zulassung für die eidgenössische Berufsprüfung respektive die höhere Fachprüfung. Unter den erfolgreichen Absolventen befand sich auch der 18-jährige Armin Riedi aus Intschi.

Käse nach altem Familienrezept

Armin Riedi hat seine Ausbildung in der Bergkäserei Aschwanden in Seelisberg absolviert. Diese wird in der dritten Generation von der Familie Aschwanden geführt. Hier wird der Seelisberger Bergkäse aus frischer Bergmilch nach einem alten Familienrezept hergestellt und traditionell in einem Kupferkessel, ohne thermische Behandlung, verarbeitet. Lehrmeister Hans Aschwanden ist zurzeit auch Präsident des Schweizerischen Milchwirtschaftlichen Vereins, der für die Aus- und Weiterbildung der Berufe Milchtechnologe und Milchpraktiker verantwortlich ist. «Natürlichkeit wird in unserer Branche grossgeschrieben. Das ist der Grund, warum es auch in über 30 Jahren noch Milchtechno­logen brauchen wird», sagt Aschwanden. «Möglicherweise hat sich ihr Alltag verändert, aber ihre Kenntnisse und Kompetenz werden weiterhin wichtig sein.»

Schon in der Schulzeit viel auf der Alp

«Mich faszinieren zum einen die verschiedenen Produktionsprozesse in meinem Beruf», sagt Armin Riedi. «Zum andern begeistert mich, dass man aus Milch so viele verschiedene Produkte herstellen kann.» Seine Begeisterung für den Beruf entdeckte er während der Schulzeit. «In den Schulferien bin ich viel auf die Alp gegangen und habe dort das Käsen kennen gelernt.»

Armin Riedi sieht in seinem Beruf viele Chancen und vor allem gute Weiterbildungsmöglichkeiten. Er hat sich auf den Lehrabschluss vorbereitet, indem er mit dem Chef und den Mitarbeitern die verschiedenen Produktionsschritte durchgegangen ist und sich alles genau erklären liess.

Bereits zweite Lehre als Landwirt im Visier

Für die Zukunft hat Riedi klare Pläne: «In drei bis fünf Jahren möchte ich eine zweite Ausbildung als Landwirt abgeschlossen haben.»

Die sorgfältige Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung hat sich gelohnt: Riedi hat mit der Note 5,4 die Ehrenmeldung des Kantons für ausserordentliche Leistungen und die Anerkennungskarte des Schweizerischen Milchwirtschaftlichen Vereins erhalten. (red)

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