SEELISBERG: Noch bis Ende März – dann muss Chidi weg

Bis zum Weissen Sonntag darf Pfarrer Chidi noch in Seelisberg amten. «Vor allem den Kindern zuliebe», sagt der Kirchenratspräsident.

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Der aus Nigeria stammende Leonard Chidi Ilechukwu vor der Kirche in Seelisberg. (Archivbild Roli Gnos/Neue UZ)

Der aus Nigeria stammende Leonard Chidi Ilechukwu vor der Kirche in Seelisberg. (Archivbild Roli Gnos/Neue UZ)

Noch bis Ende März darf Pfarrer Chidi in Seelisberg tätig sein dann ist Schluss. Dies hat Bischof Vitus Huonder beschlossen. Der Bischof hätte den Pfarrer aus Nigeria, der aus der Kirchenkollekte Geld gestohlen hat, am liebsten sofort freigestellt. Doch Generalvikar Martin Kopp setzte sich erfolgreich für eine Verlängerung ein.

«Für uns ist es wichtig, dass Chidi an Ostern und am Weissen Sonntag am 30. März noch hier ist, vor allem den Kindern zuliebe», sagte der Seelisberger Kirchenratspräsident Alfred Zwyssig am Dienstag gegenüber unserer Zeitung. «Denn Chidi ist ein Showman, und damit kommt er bei den Kindern gut an.» Zwyssig betont: «Auch seelsorgerisch können wir Chidi gar nichts vorwerfen. Schade nur, dass er es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt.»

Nach eigenen Angaben hat Chidi in Bürglen und Seelisberg insgesamt rund 900 Franken entwendet. Die Polizei ermittelt gegenwärtig, ob noch mehr Geld fehlt. «Diese Abklärungen sind schwierig, weil das Opfergeld nicht immer gleich hoch ist», so Zwyssig.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.