SEELISBERG: Regierungsrat will sich grosszügig zeigen

Die Urner Regierung möchte der Gemeinde Seelisberg eine Abgeltung von 3,25 Millionen Franken für die Strasse Treib-Seelisberg ausrichten.

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Die Seelisbergstrasse war vor dem Tunnel Teil der offiziellen Erschliessung zwischen Seelisberg und Uri und deshalb eine Kantonsstrasse. Heute dient sie nur noch als Erschliessung einiger Weiler. Im Rahmen der Umsetzung des NFA in Uri ist dieser Strassenabschnitt deshalb 2008 der Gemeinde Seelisberg abgetreten worden.

Als Bedingung dafür gilt, dass die Strasse «in einem für die zukünftige Funktion angepassten Zustand abgetreten oder übernommen wird». Das hat der Landrat im September 2007 beschlossen.

Ausnahmsweise kann die Differenz zwischen tatsächlichem und gesetzlich gefordertem Zustand entschädigt werden. «Der jetzige Standard der Strasse genügt auch für die zukünftige Funktion», hält die Regierung im Bericht an den Landrat fest. Sie möchte nun aber in diesem Fall von der erwähnten Ausnahmeregelung Gebrauch machen. «Damit die Strasse ihre zukünftige Funktion längerfristig erfüllen kann, haben sich der Kanton und die Gemeinde Seelisberg auf die Abgeltung von 3,25 Millionen Franken geeinigt».

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Neuen Urner Zeitung» vom Montag, 23. März.