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SEELISBERG: Wohnhaus Alpenblick stösst auf sehr grosses Interesse

Mit der Einsegnung des Wohnhauses Alpenblick im Oberdorf ging am vergangenen Samstag ein lang ersehnter Traum in Erfüllung. Ältere Dorfbewohner können nun länger in der Gemeinde wohnhaft bleiben.
Der Stiftungsrat am Tag der offenen Tür, von links: Jörg Näpflin, Lore Palankon, Josef Zwyssig, Doris Egloff, Oswald Ziegler und Anton Achermann. (Bild: Christoph Näpflin (Seelisberg, 20. Januar 2018))

Der Stiftungsrat am Tag der offenen Tür, von links: Jörg Näpflin, Lore Palankon, Josef Zwyssig, Doris Egloff, Oswald Ziegler und Anton Achermann. (Bild: Christoph Näpflin (Seelisberg, 20. Januar 2018))

Am vergangenen Wochenende ging in Seelisberg mit der Ein­segnung des Wohnhauses Alpenblick eine Geschichte zu Ende, die vor rund 15 Jahren ihren Anfang genommen hat. «Seit vielen Jahren wurden verschiedene ­Formen von altersgerechtem Wohnen in Seelisberg geprüft, zahlreiche Anläufe sind gescheitert», sagte der Präsident der ­Stiftung Wohnen in Seelisberg, Oswald Ziegler, am Tag der offenen Türe. «Heute können wir das neue Wohnhaus an sonniger und idealer Lage im Dorf einweihen. Mit diesem Projekt erfüllt die Stiftung ein grosses Anliegen aus dem Leitbild der Gemeinde Seelisberg, das den Einwohnern ermöglichen soll, von jung bis alt in Seelisberg wohnen zu können», doppelte Gemeindepräsidentin Judith Durrer nach.

Entstanden ist auf dem Platz des ehemaligen Restaurants Alpenblick im Seelisberger Oberdorf ein ansehnliches vierstöckiges Gebäude mit sieben Wohnungen und einem Gemeinschaftsraum (Artikel vom 13. Januar). Es verfügt über einen Lift. Zudem sind alle Wohnungen behindertengerecht gebaut. Aufgrund der zentralen Lage ist auch der soziale Kontakt zum Dorf ­sichergestellt, und auch der Anschluss an den öffentlichen Verkehr ist in unmittelbarer Nähe gewährleistet.

Grosses Interesse an den Wohnungen

Nach der Eröffnung am 1. März finden betagte Seelisberger im Wohnhaus Alpenblick eine neue Bleibe, anstatt in ein Altersheim in der Region ziehen zu müssen. «Im Moment ist nur noch eine der sieben Wohnungen zu haben, die anderen sind bereits vergeben oder es wurde mindestens ein grosses Interesse dafür ange­meldet», erklärte Oswald Ziegler. Auch finanziell ist der Stiftungsrat auf Kurs, es fehlen noch 36'000 Franken des angestrebten Eigenkapitals.

Pfarrer Daniel Guillet wünschte mit seinem Segen dem Haus «viele Menschen, die es zum ­Leben erwecken». «Wie bereits im Alten Testament, wo betagte Menschen für ihre Weisheit verehrt wurden, wird mit dem neuen Wohnhaus den älteren Menschen Achtung und Wertschätzung entgegengebracht.»

Am Tag der offenen Türe war dann auch das halbe Dorf auf den Beinen, um einen Blick in das neue, das Dorfbild prägende Haus zu werfen. Beim Rundgang im Haus gab es viele Kompli­mente. Die grossen hellen Räume und die hindernisfreien Wohnungen gefielen den Einheimischen ebenso wie das gut eingepasste Erscheinungsbild von aussen. Ein Schulkind meinte dann auch spontan zu den Eltern, dass es nach der Pensionierung ins Wohnhaus Alpenblick ziehen werde, es sei so schön hier.

Christoph Näpflin

redaktion@urnerzeitung.ch

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