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Seelisberger Wohnprojekt erfolgreich beendet

Am Samstag waren die Sponsoren und Gönner des Projekts «Wohnen in Seelisberg» eingeladen, das von ihnen mitfinanzierte Haus für ältere Leute im Oberdorf zu begutachten. Sie waren vom Neubau begeistert.
Christoph Näpflin
Von links: Die Stiftungsratsmitglieder Toni Achermann, Josef Zwyssig, Jörg Näpflin und Oswald Ziegler freuen sich über das gelungene Werk. (Bild: Christoph Näpflin, Seelisberg, 19. Mai 2018)

Von links: Die Stiftungsratsmitglieder Toni Achermann, Josef Zwyssig, Jörg Näpflin und Oswald Ziegler freuen sich über das gelungene Werk. (Bild: Christoph Näpflin, Seelisberg, 19. Mai 2018)

Wo einst in Seelisberg das Restaurant Alpenblick stand, ist in rund anderthalb Jahren ein Gebäude mit sieben Alterswohnungen entstanden. Damit wurde eine Angebotslücke in der Gemeinde oberhalb des Urnersees geschlossen. Ende 2016 konnte mit dem Aushub und Mitte März 2017 mit den Baumeisterarbeiten für das 3,5 Millionen Franken teure Vorhaben begonnen werden.

Seit bald zwei Monaten wohnen nun auch die ersten Mieter im neu erstellten Haus mit sieben Wohnungen im Seelisberger Oberdorf. Sie fühlen sich bereits wohl im neuen Zuhause. Die Stiftung «Wohnen in Seelisberg» ermöglicht hier vor allem älteren Leuten, dass sie bis ins hohe Alter in Seelisberg bleiben können. So müssen sie nicht in ein Altersheim ausserhalb der Gemeinde ziehen.

Grosszügige Gönner und Sponsoren

Am Samstag waren die Gönner und Sponsoren eingeladen, das neue Haus zu besichtigen. Nur dank der grosszügigen Geldgeber war es möglich, ein solches Projekt in Seelisberg zu verwirklichen. Fast 1,5 Millionen Franken kamen auf diesem Weg zusammen. «Die Sponsoren haben uns bereits im Vorfeld Geld zugesichert, so dass wir unsere Idee in die Wirklichkeit umsetzen konnten», freute sich Stiftungspräsident Oswald Ziegler aus Seelisberg.

Besucher waren vom neuen Haus begeistert

Vertreter des Kanton Uri, der Korporation Uri, der Gemeinde Seelisberg und zahlreicher Stiftungen sowie verschiedene private Spender liessen es sich nicht nehmen, am Samstag persönlich einen Augenschein im neuen Wohnhaus vorzunehmen. Ihr Urteil fiel durchwegs positiv aus. Insbesondere die individuelle Gestaltung der Wohnungen, die Aussicht und die gemütlichen Sitzplätze wussten zu begeistern. Samuel Bissig, Vorsteher des Amts für Soziales in Uri und selber in Seelisberg aufgewachsen, betonte in seinem Grusswort, dass die in Seelisberg gewählte Variante – Neupensionierte und betagte Menschen leben im gleichen Haus – die Wohnform der Zukunft sei. «In Seelisberg ist es seit jeher üblich, dass Jung und Alt zusammen Zeit verbringen – sei es zu Hause, im Vereinsleben und sogar am Stammtisch», erläuterte Oswald Ziegler die gängige Dorfpraxis.

Gemeinschaftsraum soll zur Belebung beitragen

Die Stiftung kümmert sich nun um die Bauabrechnung sowie den Schlussbericht und übernimmt bis auf weiteres die Rechnungsführung des Projekts «Wohnen in Seelisberg». Für den Abschluss der Umgebungsarbeiten sowie die Einrichtung des Gemeinschaftsraums fehlen zum gesetzten Spendenziel noch 50'000 Franken.

Zwei der sieben Wohnungen sind mittlerweile wieder frei geworden, da die Mieter aus gesundheitlichen Gründen die Vorreservation nicht antreten konnten. «Ein Projektteam mit Personen in ganz unterschiedlichem Alter kümmert sich mit verschiedenen Ideen darum, den Gemeinschaftsraum für Jung und Alt zu benutzen und diesen zu Gunsten des ganzen Dorfes zu beleben», erklärte Stiftungspräsident Oswald Ziegler am Samstag. Persönlich möchte er die zeitintensive und nicht immer einfache Arbeit der letzten Jahre nicht missen. «Das Projekt war eine sehr schöne Erfahrung für mich und brachte für den ganzen Stiftungsrat interessante Begegnungen und Kontakte», ist Ziegler überzeugt.

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