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Seelisbergerin präsidiert neu den Urner Gemeindeverband

Der Gurtneller Gemeindepräsident Karl Walker gibt die Führung des Urner Gemeindeverbands ab. Seine Nachfolge tritt die Seelisberger Gemeindepräsidentin Judith Durrer an.
Von links: Rosmarie Zgraggen (neu im Vorstand), der bisherige Präsident Karl Walker und die neue Präsidentin Judith Durrer. Bild: PD

Von links: Rosmarie Zgraggen (neu im Vorstand), der bisherige Präsident Karl Walker und die neue Präsidentin Judith Durrer. Bild: PD

(zf) Karl Walker tritt per Ende Jahr als Gemeindepräsident von Gurtnellen zurück und gleichzeitig gibt er auch die Führung des Urner Gemeindeverbands ab. Per 1. Januar 2020 übernimmt die Seelisberger Gemeindepräsidentin Judith Durrer die Leitung des Verbands. Gestern wurde Durrer im Rahmen der Herbsttagung des Verbands in Altdorf einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt. Gleichzeitig wurde die Vizepräsidentin des Gemeinderats Gurtnellen, Rosmarie Zgraggen, neu als Vertreterin des Urner Oberlands in den Vorstand gewählt.

Vizepräsident Hermann Epp orientierte die Versammlung darüber, dass der Verband die Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstands nun neu organisiert. Ab 2020 soll ein dreiköpfiger Ausschuss mithelfen, die Arbeitslast des Präsidiums auf mehr Personen zu verteilen. Diesem Ausschuss gehören an: Präsidentin Judith Durrer (Gemeindepräsidentin Seelisberg), Vizepräsident Hermann Epp (Gemeindepräsident Silenen) und Vorstandsmitglied Daniela Planzer (Gemeinderätin Schattdorf). Die übrigen Vorstandsmitglieder Urs Kälin (Gemeindepräsident Altdorf), Luzia Gisler (Ge­mein­depräsidentin Bürglen), Rosmarie Zgraggen (Vizegemeindepräsidentin Gurtnellen) und Armand Simmen (Gemeindepräsident Realp) sind zudem künftig als direkte Ansprechpersonen für die Anliegen von je fünf Gemeinden zuständig.

160'000 Franken sind budgetiert

Das von den Versammelten abgesegnete Budget 2020 kommt ausgeglichen daher. Die veranschlagten Einnahmen und Ausgaben halten sich mit je rund 160'000 Franken die Waage.

Auffällig sind im Budget 2020 die Veränderungen gegenüber den früheren Rechnungen im Bereich Regionalmanagement. Grund dafür: Bisher war sowohl bei der Uri Tourismus AG wie auch beim Gemeindeverband je eine 15-Prozent-Stelle für das Regionalmanagement angegliedert, um zusammen mit dem Kanton die Umsetzung der Neuen Regionalpolitik (NRP) in Uri zu realisieren. Um künftig Doppelspurigkeiten zu vermeiden und effizienter zu werden, sollen die Stellen für die Projektphase 2020 bis 2023 in einem einzigen Mandat zusammengelegt und dem Gemeindeverband angegliedert werden. Die Kosten dafür werden wie bis anhin über Gelder der Neuen Regionalpolitik finanziert.

Brandschutz soll im Verbund organisiert werden

Der Urner Gemeindeverband plant zudem eine engere Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes. Heute hat ein Grossteil der Urner Gemeinden eigene Brandschutzexperten, die unter anderem Baugesuche hinsichtlich des Brandschutzes überprüfen. Die Ausbildung dieser Brandschutzexperten ist jedoch zeitlich wie auch finanziell relativ aufwendig. Zudem fehlt es an einheitlichen Hilfsmitteln und Handhabungen. Der Urner Gemeindeverband hat zur Erarbeitung einer gemeindeübergreifenden Lösung eine Arbeitsgruppe eingesetzt. An der gestrigen Herbsttagung informierte Stefan Tresch, Silenen, Leiter der Arbeitsgruppe «Vorbeugender Brandschutz», über den aktuellen Stand dieser Arbeitsgruppe.

Hans Peter Stutz, Geschäftsleiter des Hospiz Zentralschweiz, stellte anschliessend seine Institution vor. Das Hospiz Zentralschweiz in Luzern, das Anfang des kommenden Jahres seinen Betrieb aufnehmen wird, schliesst eine Lücke im stationären Angebot für schwer kranke und sterbende Personen der Zentralschweiz.

Da das Hospiz auch Personen aus dem Kanton Uri betreuen wird und auf der Urner Pflegeheimliste steht, erarbeitet der Urner Gemeindeverband mit den Verantwortlichen des Hospiz Zentralschweiz aktuell Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit mit den Urner Gemeinden.

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