SEELISBERG/NIGERIA: Chidi will wieder an den Altar zurück

Nach einem Kollektenklau in Uri tauchte Priester Leonard Chidi unter. Jetzt meldet er sich aus Nigeria, wo er dem Bischof hilft. Er zeigt Reue und will wieder predigen.

Drucken
Teilen
Leonard Chidi (links) mit Pia Meier (sitzend) in Nigeria. (Bild pd)

Leonard Chidi (links) mit Pia Meier (sitzend) in Nigeria. (Bild pd)

Es war am Weissen Sonntag vor einem Jahr, als der nigerianische Pfarrer Hals über Kopf die Flucht ergriffen hat. Chidi hatte zuvor in Seelisberg und Bürglen 2500 Franken aus dem Opferstock gestohlen.

Zurück in seiner Heimat Nigeria, spricht er nun erstmals seit seinem Verschwinden öffentlich. Chidi erzählt, dass er dem Erzbistum Köln das geschuldete Geld zurückgezahlt habe. Er hatte in Deutschland vor seiner Zeit in der Schweiz 93 000 Franken für Kirchen- und Pfarrhausdächer erhalten. Projekte, die nie verwirklicht wurden. Gern würde Leonard Chidi auch den gestohlenen Betrag aus den Kirchenkollekten den Urner Pfarreien wieder zukommen lassen. Doch sein Bankkonto in Seelisberg sei gesperrt, weshalb seine 89-jährige Vertraute, Pia Meier aus Fürigen NW, nun einen Juristen eingeschaltet habe.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».