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SEGELN: Team Meyer: Erfolgsserie abgerissen

Beim Uristier-Cup kann das Team Meyer vom Regattaverein Brunnen seine Siegesserie in der Onyx-Klasse nicht fortsetzen. Im Gesamtklassement des Vierwaldstättersee-Cups baut Pascal Marty seinen Vorsprung aus.
Corinne, Aldo und Adrian Meyer (von links) konnten auf dem Urnersee nicht an die Erfolgsserie anknüpfen. (Bild: Walter Rudin (Flüelen, 2. Juli 2017))

Corinne, Aldo und Adrian Meyer (von links) konnten auf dem Urnersee nicht an die Erfolgsserie anknüpfen. (Bild: Walter Rudin (Flüelen, 2. Juli 2017))

Wer in der Onyx-Klasse eine Regatta gewinnen will, muss erst einmal das Trio Meyer schlagen. Das war vorletztes Jahr so, und dies gilt auch wieder für diese Saison. Letztes Jahr hatte Steuerfrau Corinne Meyer Babypause, und da musste das ersatzgeschwächte Team auch mal untendurch. Diese Saison aber hat Skipperin Corinne ihr Team zum Siegen zurückgebracht, vier von fünf Regatten wurden gewonnen, und auch den Klassenmeister­titel konnte man holen.

Corinne Meyer hat für die Siegesserie auch eine einfache Erklärung: «Wir segeln schon so lange zusammen, jeder kennt das Boot genau, und die Abläufe sind genau eingespielt.»

Probleme mit dem Bootsspeed

Tatsächlich segelt das Trio seit fast zehn Jahren in dieser Besetzung: Corinne am Steuer, Bruder Adrian auf dem Vorschiff, und Namensvetter Aldo bedient die Grossschot. Das Team segelt für den Regattaverein Brunnen, obwohl keiner hier wohnt. Man möchte damit die Verbundenheit zur Zentralschweiz zum Ausdruck bringen, und ausserdem ist Bootseigner Aldo aus Meggen Clubmitglied beim RVB.

Die Regattaleitung des Segelclubs Uri konnte am letzten Samstag bei sehr wenig Wind nur zwei kurze Läufe austragen, die an der Grenze zur Regularität waren. Die gut 40 startenden Jachten wurden aber am Sonntag mit drei herrlichen Wettfahrten bei 3 bis 4 Windstärken entschädigt. Natürlich erwartete man vom RVB-Trio auf dem Heimrevier einen weiteren Sieg. Das Team Meyer konnte aber nicht an die Erfolgsserie anknüpfen. «Wir hatten schon immer etwas Mühe auf dem Urnersee. Die langen Kurse mit wenig Manövern liegen uns nicht. Zudem haben wir bei viel Wind Probleme mit dem Bootsspeed, die Konkurrenz hat andere Segel und ist bei diesen Bedingungen schneller», erklärte die Skipperin, die sich mit Platz sechs begnügen musste.

Beim Uristier-Cup segelten auch die Akteure des Vierwaldstättersee-Cups. In der Racer-Klasse 1 konnten Pascal und Heinz Marty ihren Vorsprung im Gesamtklassement weiter ausbauen. Schnellste Jacht nach berechneter Zeit war die T780 Vuvuzela des Zugers Raphael Näf. Bei den Cruisern gewann Gregor Zurfluh aus Brunnen auf einer Dufour 310.

Walter Rudin

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Hinweis: Resultate unter:vc-cup.ch, compasscup.ch

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