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Urner Senioren trainieren mit E-Bike

Pro Senectute bot in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Uri ein Fahrtraining an. Die Fortschritte waren gut zu spüren.
red/zf
Mit jeder Wiederholung ging es besser. (Bild: PD)

Mit jeder Wiederholung ging es besser. (Bild: PD)

Elektrovelos sind im Trend. Und gerade Senioren steigen gerne vom herkömmlichen Velo auf die E-Variante um. «Mit der wachsenden Verbreitung nehmen aber auch die Unfälle mit E-Bikes recht stark zu», heisst es in einer Mitteilung von Pro Senectute. Deshalb hat die Seniorenorganisation mit der Bereitschafts- und Verkehrspolizei Uri einen Fahrsicherheitskurs durchgeführt.

Am 23. Mai 2018 durfte Marianne Arnold von Pro Senectute Uri dazu 15 Fahrerinnen und Fahrer begrüssen. Der Kurs fand auf dem Werkhofareal der Polizei in Flüelen statt.

Helm erhöht die Sicherheit

Toni Baumann, Ressortchef Verkehrs- und Sicherheitsinstruktion, ging im einstündigen theoretischen Teil auf gefährliche Strassensituationen ein und frischte so in Vergessenheit geratene Verkehrsregel auf: «Stellen Sie ihr E-Bike auch optimal auf Ihre Bedürfnisse ein. Es muss Ihnen wohl sein auf dem Velo, um sicher zu fahren.» Auch ein Helm trage dazu bei.

Im anschliessenden praktischen Teil wurde die Fahrtechnik an acht verschiedenen Posten trainiert. Es stellte sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, exakt einer Linie zu folgen. «Die Blickrichtung immer voraus richten», sagte Baumann. «Nicht auf den Boden schauen. So halten Sie die Balance. Das ist vorausschauendes Fahren.»

«Links herum ist es schwieriger»

Bei einem weiteren Posten konnten die Teilnehmer eine Vollbremsung üben und, wer sich traute, auch ein Hindernis überqueren. «Das Kurvenfahren ist nicht auf beide Seiten gleich einfach», stellte eine Teilnehmerin fest. «Links herum ist es viel schwieriger». Sie gab nicht auf und übte, bis es beidseitig klappte. Auch beim Slalom fahren wechselte manches Hindernis unfreiwillig den Platz. Und auch das verlangsamte Kreisfahren stellte eine grosse Herausforderung dar.

Beeindruckend war jedoch, zu merken, dass es mit jeder wiederholten Übung etwas besser ging. «Das sollte man noch ein paar Tage lang üben. Wenn der Parcours morgen noch steht, komme ich gleich nochmals vorbei zum Trainieren», war von den Teilnehmern zu vernehmen. Das spielerische Fahrtraining machte offensichtlich grossen Spass. Das Erlernte wurde schliesslich auf der öffentlichen Strasse umgesetzt. Das Angebot wird voraussichtlich auch Teil des Kursprogramms 2019.

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