SICHERHEIT: Urner Gemeinden erhalten mehr Zeit für Anpassung von Nutzungsplänen

Im Kanton Uri erhalten elf Gemeinden ein Jahr mehr Zeit für die Anpassung ihrer Nutzungspläne und der damit verbundenen Vorschriften ans kantonale Planungs- und Baugesetz. Dies hat der Regierungsrat beschlossen. Die ursprüngliche Frist läuft Ende 2016 aus.

Drucken
Teilen
Blick auf das untere Reusstal. (Bild: PD)

Blick auf das untere Reusstal. (Bild: PD)

Die Gemeinden hätten durchwegs sachliche Gründe für die Fristverlängerung geltend gemacht, heisst es in einer Mitteilung der Urner Standeskanzlei vom Dienstag. Der Regierungsrat kann die ursprüngliche Frist um höchstens ein Jahr verlängern.

Ein Jahr mehr Zeit erhalten nun Bauen, Erstfeld, Flüelen, Göschenen, Gurtnellen, Realp, Seedorf, Sisikon, Spiringen, Unterschächen und Wassen. In diesen Gemeinden bleiben damit die alten Bestimmungen vorläufig in Kraft.

Die übrigen neun Gemeinden hatten ihre Nutzungsplanungen sowie Bau- und Zonenordnungen bereits an das neue kantonale Gesetz angepasst. Der Regierungsrat genehmigte diese ebenfalls bereits. (sda)