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Urner Sicherheitsdirektor verpasst Kranz knapp

An der traditionellen «Abendfahrt»in Andermatt nahmen zahlreiche Behördenmitglieder, Gäste und Mitglieder des Kantonalschützenverbandes Uri teil. Besonders gut traf Schiessoffizier Erich Planzer.
Paul Gwerder
Dimitri Moretti hatte erneut Pech an der «Abendfahrt» in Andermatt. (Bild: Paul Gwerder (1. Juni 2018))

Dimitri Moretti hatte erneut Pech an der «Abendfahrt» in Andermatt. (Bild: Paul Gwerder (1. Juni 2018))

Die Teilnahme am grössten Schützenfest der Welt, dem Eidgenössischen Feld schiessen, ist für viele Urner Schützinnen und Schützen immer noch Ehrensache. Dort darf jeder gratis mitmachen. Die Schützenvereine stellen Leihwaffen plus kompetente Betreuung zur Verfügung.

Als Kick-off für diesen Anlass führt der Kantonalschützenverband Uri (KSVU) jedes Jahr die traditionelle Tagfahrt durch, die nun zum dritten Mal an einem Abend stattfindet und sich nun auch «Abendfahrt» nennt – mit dem 300-m-Schiessen als Sportlicher Höhepunkt.

Das Motto: «Mitmachen kommt vor dem Rang»

Theo Imhof (Ressortleiter Feldschiessen im KSVU) konnte am Freitagabend, 1. Juni, Gäste aus Militär und Politik im Schützenstand «Brunnen» oberhalb von Andermatt willkommen heissen. Ganz speziell freute er sich, dass Andermatt nach 17 Jahren wieder Austragungsort des Kick-off Anlasses ist, zu dem Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti, Divisionär Lucas Caduff (Kommandant Territorialregion 3), Kreiskommandant Urs Mock sowie der Andermattner Gemeinderat Wolfgang Baumann, gekommen sind. Die Gäste nutzten die Gelegenheit, das Feldschiessen «vorzuschiessen», denn der eigentliche Anlass findet erst am Wochenende vom 8. bis 10. Juni statt und Theo Imhof hofft auf eine recht grosse Beteiligung. (Programm unter www.ksvu.ch

Das Schiessprogramm beinhaltet jeweils 18 Schüsse auf die kombinierte Feldscheibe B4. Zuerst müssen sechs Schüsse Einzelfeuer innert 6 Minuten abgegeben werden, danach zweimal drei Schüsse Kurzfeuer in 60 Sekunden und abschliessend sechs Schüsse Schnellfeuer in 60 Sekunden. Am Feldschiessen darf nur mit den Ordonnanzwaffen (Sturmgewehr oder Karabiner) geschossen werden, Standartgewehre (Sportwaffen) sind nicht zulässig. Die Gäste wurden durch erfahrene Schützen betreut, wobei das Motto hiess: «Mitmachen kommt vor dem Rang!»

Das beste Resultat schoss Oberleutnant Erich Planzer, Präsident der Urner Schiesskommission mit hohen 68 Punkten. Nur 4 Punkte weniger erzielte überraschend Belinda Gamma vom Pistolenklub Altdorf-Erstfeld, die normalerweise nie mit dem Gewehr schiesst, sondern mit der Pistole. Drittbester Schütze war der Präsident des KSVU, Christian Simmen, mit 61 Treffern.

«Nuller» am Schluss kostet Dimitri Moretti den Kranz

Pech hatte Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti. Im letzten Jahr fehlte ihm ein winziger Punkt zum Kranz und dieses Mal vergab er mit einem Scheibenfehler am Schluss den Kranz und musste sich mit 54 Punkten begnügen. «Ich war bis zum letzten Schuss auf Kranzkurs und der verflixte ‹Nuller› am Schluss kostete mich den Kranz», ärgerte sich Moretti.

Nachdem alle Gäste geschossen hatten, wurden sie vom Präsidenten des Schützenvereins Gotthard-Andermatt, Josef Christen, im Schützenrestaurant mit einem feinen Risotto und Ringelwurst kulinarisch verwöhnt.

Aus der Rangliste: 1. Erich Planzer, Sisikon, 68 Punkte; 2. Belinda Gamma, Schattdorf; 3. Christian Simmen, Schattdorf, 61; 4. Lucas Caduff und Urs Mock, beide 57; 6. Dimitri Moretti, Erstfeld, 54.

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