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SILENEN: Ein Dorf sucht nach neuen Quellen

Weil durch den Bau der Neat zwei Quellen trockengelegt wurden, muss Silenen seine Wasser­versorgung neu planen. Jetzt fliesst zuerst einmal Geld.
Wasserwart Lukas Tresch (rechts) erklärt Alois Inderkum von der ATG (Mitte) und Gemeindepräsident Wendelin Loretz die Notversorgung. (Bild Daniel Regli/Neue UZ)

Wasserwart Lukas Tresch (rechts) erklärt Alois Inderkum von der ATG (Mitte) und Gemeindepräsident Wendelin Loretz die Notversorgung. (Bild Daniel Regli/Neue UZ)

Sei die beiden Tunnelröhren der Neat zwischen Amsteg und Erstfeld fertig gebohrt sind, ist der Urner Gemeinde Silenen in einigen Quartieren das Trinkwasser ausgegangen. Der Neat-Bau hatte den beiden Wasser­genossen­schaften Schüpfenbach und Kirchbach das Wasser abgegraben.

Damit die Bevölkerung nicht auf dem Trockenen sitzt, wurde vom Nachbarort Amsteg aus eine Notversorgung erstellt. Die AlpTransit Gotthard AG will den Wasser­genossen­schaften nun 150'000 bis 200'000 Franken zahlen, betont jedoch, dass dies nicht als Schuld­anerkennung gewertet werden dürfe.

Obwohl der Silener Gemeindepräsident Wendelin Loretz das gute Einvernehmen mit der ATG lobt, ist die nun erfolgte Kostengutsprache für ihn bloss ein erster Schritt. «Unser Ziel ist eine zukunftssichere Wasser­versorgung für die gesamte Gemeinde.» Wer aber wie viel daran bezahlt, muss noch am Verhandlungstisch diskutiert werden.

Daniel Regli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».

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