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SILENEN: Korporation Uri investiert in Amsteg

Die Korporation Uri hat im Grund bei Amsteg rund 33’000 Quadratmeter Land erworben. In enger Absprache mit der Gemeinde Silenen will die Korporation Uri dieses Land nun einer nachhaltigen Nutzung zuführen, vorab für das einheimische Gewerbe.
Kurt Schuler, Korporationsverwalter (links), Hermann Epp, Gemeindepräsident Silenen. (Bild: PD)

Kurt Schuler, Korporationsverwalter (links), Hermann Epp, Gemeindepräsident Silenen. (Bild: PD)

Die Korporation Uri ist neue Eigentümerin von zwei Parzellen mit insgesamt 32’902 Quadratmetern im Grund bei Amsteg in der Gemeinde Silenen. Die eine Parzelle mit einer Grösse von 19‘420 Quadratmetern stand bis anhin im Eigentum der Centralschweizerischen Kraftwerke AG (CKW) und wird zurzeit landwirtschaftlich genutzt, wie die Korporation Uri am Freitag mitteilte. Die andere Parzelle mit einer Grösse von 13‘482 Quadratmetern war bis vor kurzem noch Teil des Neat-Installationsplatzes der AlpTransit Gotthard AG (ATG).

Neu Wohn- und Gewerbezone

Die Gemeinde Silenen hatte schon vor Jahren die Absicht gehegt, die Flächen im Grund zu kaufen, zumal Silenen über keine Landreserven für die Entwicklung von Industrie und Gewerbe mehr verfügte. Doch wegen des Baus des Gotthard-Basistunnels der Neat blieb das Land einstweilen blockiert. Als die Arbeiten dem Ende zugingen, wurde die Frage nach der künftigen Nutzung der frei werdenden Flächen indes wieder aktuell. Mit der Revision des Zonenplans von Silenen wurde das Land zur Wohn- und Gewerbezone, und gemeinsam mit den damaligen Landeigentümern erstellte die Gemeinde einen Quartiergestaltungsplan.

Gleichzeitig machte sich der Gemeinderat auf die Suche nach einem Partner für den Landerwerb beziehungsweise die Entwicklung der Flächen. «Die Gemeinde Silenen hätte dieses Projekt nicht schultern können, sonst hätten uns die Mittel für andere Vorhaben gefehlt», sagt Gemeindepräsident Hermann Epp. «So gelangten wir unter anderem an die Korporation Uri.»

Chance für das einheimische Gewerbe

«Die Übernahme so grosser Flächen ist auch für uns eine Herausforderung», erklärt Korporationsverwalter Kurt Schuler. «Der jüngste Kauf ist aber ganz auf der Linie unserer immobilienstrategischen Stossrichtung, Land ins Eigentum zu nehmen und es dann im Baurecht einer nachhaltigen Nutzung zuzuführen.» So verfügte die Korporation Uri schon bisher über zwei grössere Gewerbegebiete: eines in Seedorf und eines in Schattdorf. Mit dem Grund in Amsteg hat sie jetzt ein drittes im südlichen Teil ihres Einzugsgebiets.

Teile der neuen Flächen, die vollständig erschlossen sind und in unmittelbarer Nähe zum Anschluss an die Autobahn liegen, kann die Korporation Uri grundsätzlich sehr schnell und zu günstigen Konditionen an Gewerbetreibende abgeben. Dabei stehe das heimische Gewerbe im Vordergrund, so Kurt Schuler. Die Korporation will somit vorab mithelfen, dass sich bestehende Betriebe vergrössern und wachsen können. Auf diese Weise will sie Wertschöpfung generieren sowie neue Arbeitsplätze und Lehrstellen schaffen.

pd/zim

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