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SILENEN: Silener Raiffeisenbank wegen Brand geschlossen

In der Nacht auf vergangenen Samstag hat die Raiffeisenbank gebrannt. Vermutlich hat ein defekter Kühlschrank den Brand ausgelöst.
Anian Heierli
Hier übt ein Baarer (ZG) Feuerwehrmann für den Ernstfall, wie er in Silenen (UR) eingetreten ist. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Hier übt ein Baarer (ZG) Feuerwehrmann für den Ernstfall, wie er in Silenen (UR) eingetreten ist. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Am vergangenen Samstagmorgen kurz nach 1 Uhr hat in der Silener Raiffeisenbank ein Feuer gewütet. Verletzt wurde niemand. Die Bank befindet sich im Erdgeschoss – darüber sind zwei Wohnungen. Die Bewohner des Wohnteils wurden vorübergehend ausquartiert. Laut Pikettoffizier Alois Marty von der Kantonspolizei Uri hat vermutlich ein defekter Kühlschrank das Feuer entfacht. «Wir gehen davon aus, dass das Gerät einen Kurzschluss hatte», so Marty. Der besagte Kühlschrank befand sich im Erdgeschoss des Gebäudes. Er stand im Aufenthaltsraum der Bank.

Brandherd wurde rasch eruiert

Die installierte Brandmeldeanlage hat sofort Alarm geschlagen. Die Feuerwehr Silenen ist unmittelbar danach ausgerückt und konnte den Brand löschen. «Nach rund eineinhalb Stunden hatten wir das Feuer unter Kontrolle» sagt Walter Imholz, Feuerwehrkommandant aus Silenen. «Der ganze Einsatz hat etwas mehr als drei Stunden gedauert.» Problematisch ist für die Feuerwehrmänner nur das Eindringen ins bestens gesicherte Bankgebäude gewesen. «Wir mussten zuerst einen Schlüssel organisieren», so Imholz. «Anschliessend haben wir mittels einer Wärmebildkamera den Brandherd rasch eruiert. Doch wegen des starken Rauchs mussten wir einen Lüfter einsetzen. Nur so konnten wir zum Feuer vorrücken.»

150 000 Franken Sachschaden

Die Bank selber bleibt wegen des Brandschadens bis auf Weiteres geschlossen. «Als Nächstes müssen Sicherheitsabklärungen gemacht werde», sagt Rolf Infanger, Vorsitzender der Bankleitung. «Zudem können wir es unseren Mitarbeitern nicht zumuten, im verrussten Erdgeschoss zu arbeiten. Das Wichtigste ist aber, dass beim Hausbrand niemand verletzt wurde.»

Erste Recherchen zeigen: Am Gebäude selber bestehen trotz Brand keine statischen Mängel. Die Wohnung im zweiten Obergeschoss gilt laut Feuerwehr als bewohnbar. Die Wohnung im ersten Obergeschoss ist genau wie die Bank verrusst und muss noch gereinigt werden. Neben dem eigentlichen Brandschaden entstand ein Sachschaden von rund 150 000 Franken.

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