SILENEN: Vom Täter fehlt noch immer jede Spur

«Das blutige Geheimnis von Silenen» würde wohl der Titel eines Buches über den ungeklärten Mordfall lauten. Vor 35 Jahren geriet die Gemeinde in grosse Aufruhr.

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Das Wohnhaus Gescheli am Tag nach der Entdeckung der grauenvollen Tat. (Bild zVg)

Das Wohnhaus Gescheli am Tag nach der Entdeckung der grauenvollen Tat. (Bild zVg)

35 Jahre sind es her, seit Anna Tresch in ihrem abgelegenen «Bergheimetli» Gescheli in Silenen tot aufgefunden worden ist mit sechs Messerstichen in Brust und Rücken. Bis heute gibt es keine handfesten Indizien, die auf die Spur des Täters führen könnten.

In der Bevölkerung wurde diskutiert, dass es kaum ein Wildfremder gewesen sein könne. Zu genau hatte der Täter offensichtlich die Örtlichkeiten gekannt. Und einem fremden Menschen gegenüber hätte Treschs Sennenhund Rex bestimmt eingegriffen und seine Herrin verteidigt. Da keine Spuren von einem Kampf vorhanden waren, muss angenommen werden, dass Anna Tresch ihren Mörder gekannt hat. Mit jedem Tag schwindet die Hoffnung, dass dieser Fall jemals aufgeklärt werden kann. Vielleicht ist der Mörder längst gestorben, oder er hat es gut verstanden, sein blutiges Geheimnis still auf sich zu tragen.

Alois Furrer-Truttmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.