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Silener Schüler helfen mit bei Arbeiten im Wald

Eine Silener Schulklasse setzt sich im Rahmen eines Projektes der Albert Koechlin Stiftung für den Lebensraum der Zauneidechse ein.
Am 1. Oktober hat sich die Silener Klasse zum zweiten Mal mit Wisi Zgraggen (links) getroffen. (Bild: PD)

Am 1. Oktober hat sich die Silener Klasse zum zweiten Mal mit Wisi Zgraggen (links) getroffen. (Bild: PD)

(ml) Im Sommer 2018 wurde für 3. bis 6. Primarklassen aus Innerschweizer Gemeinden, in denen Zauneidechsen nachgewiesenermassen leben, ein Projekt der Albert Koechlin Stiftung zum Schutz der Zauneidechse ausgeschrieben. Die 3. Klasse Silenen meldete sich für diesen Einsatz. Nach einem Vorgespräch mit dem Projektleiter Philipp Christen wurde das weitere Vorgehen besprochen. Für die Silener Schüler wurden Einsätze im Frühjahr und Herbst 2019 geplant. Ein weiterer Einsatz wird im Frühjahr 2020 stattfinden.

Nachdem sich die Kinder mit einer von der Albert Koechlin Stiftung aufbereiteten Unterrichtseinheit Wissen über die Lebensweise der Zauneidechse angeeignet hatten, trafen sie sich am 2. April im Wylerschachen mit Wisi Zgraggen und seiner Lehrtochter Michèle. Nachdem Zgraggen den Arbeitseinsatz erklärt hatte, machten sich die Schüler, mit Handschuhen ausgerüstet, an die Arbeit. Sie mussten für neun Asthaufen Äste und Zweige einsammeln. Sie schleiften oder trugen die Äste und warfen sie auf die bereits vorhandenen Haufen. Eine Garette erleichterte die Arbeit sehr. Jedes Kind durfte die Garette dabei mehrmals ausleeren.

Die Arbeit macht müde und stolz

Nach der Pause mit einem offerierten Znüni ging die Arbeit weiter. Die Schüler merkten bald, dass es noch viel zu tun gab und wurden auch ein wenig müde. Aber weil sie wussten, dass sie für die Zauneidechse geeignete Lebensräume schaffen wollten, arbeiteten sie pausenlos bis um 11 Uhr weiter. Müde aber stolz auf ihre Arbeit verabschiedete sich die Silener Klasse von Wisi Zgraggen und Michèle und machte sich auf den Heimweg.

Am 1. Oktober fand der zweite Einsatz statt. Die Schüler mussten diesmal einen Teil des Waldrandes auslichten. Die Silener, die inzwischen die vierte Klasse besuchen, schrieben zu diesem Einsatz: «Wisi Zgraggen erklärte uns, wie man einen Baum fällt. Wir durften auswählen, ob wir alleine oder zu zweit arbeiten wollten. Dann ging es los. Wir sägten und sägten bis es eine Pause mit Kuchen und etwas zum Trinken gab. Nachher ging die Arbeit weiter. Am Schluss sah man einen Riesenunterschied von vorher und nachher. Nun haben die Zauneidechsen wieder mehr Licht und Wärme.» – «Das Beste war das Sägen. Es hat viel Spass gemacht, es war ziemlich streng. Ich habe mit meinen zwei Kollegen die meisten Bäume gefällt.» – «Nachdem wir die Äste auf einen riesengrossen Haufen geworfen hatten, bekamen wir Äpfel.» – «Zum Schluss durften wir noch einen grossen, morschen Baum fällen, diesen versuchten wir miteinander zu tragen, er war aber viel zu schwer. Es war aber trotzdem lustig und wir haben nachher eine ganz grosse Beige gehabt.» – «Am Schluss haben wir nochmals einen Apfel auf den Heimweg bekommen.»

Die Beteiligten danken Wisi Zgraggen und der Albert Koechlin Stiftung: «Es war cool und hat mega Spass gemacht.»

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