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Sirenentest wird auch in Uri wiederholt

Der Sirenentest vom 7. Februar war wegen eines Softwarefehlers schweizweit nur teilweise erfolgreich. Die Fehler sind inzwischen behoben worden. Am Mittwoch, 23. Mai, wird der Sirenentest wiederholt.
Bruno Arnold
Diese elektrische Sirene im Eyschachen in Altdorf wurde im August 2010 installiert. (Bild: Archiv UZ)

Diese elektrische Sirene im Eyschachen in Altdorf wurde im August 2010 installiert. (Bild: Archiv UZ)

Die Sirenen zur Alarmierung der Bevölkerung im Fall von Katastrophen und Notlagen sind ein wichtiges Element im Schweizer Bevölkerungsschutz. Nachdem beim gesamtschweizerischen Sirenentest vom 7. Februar 2018 beim zentralen System zur Fernsteuerung der Sirenen eine technische Störung aufgetreten ist, hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs) zusammen mit dem externen Betreiber unverzüglich Massnahmen ergriffen, um das System wieder stabil und funktionsfähig zu machen.

Fehler sind behoben worden

«Inzwischen sind alle erforderlichen Massnahmen zur Fehlerbehebung erfolgreich umgesetzt worden», schreibt das Amt für Bevölkerungsschutz und Militär des Kantons Uri in einer Medienmitteilung. «Als Abschluss wird der Sirenentest – wie Ende Februar angekündigt – am 23. Mai, ab 13.30 Uhr wiederholt.»

Keine Schutzmassnahmen nötig

Im Rahmen des ausserordentlichen Sirenentests vom 23. Mai wird in der ganzen Schweiz die Funktionsbereitschaft der Anlagen überprüft. Dabei werden die Sirenen des Allgemeinen Alarms und des Wasseralarms getestet. Es sind keine Schutzmassnahmen zu ergreifen.

Ausgelöst wird um 13.30 Uhr das Zeichen Allgemeiner Alarm: ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Wenn nötig, darf der Sirenentest bis 14 Uhr weitergeführt werden. Ab 14.15 Uhr und bis spätestens 16 Uhr wird in den Nahzonen unterhalb von Stauanlagen das Zeichen Wasseralarm getestet. Es besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden. Das Amt für Bevölkerungsschutz und Militär bittet die Bevölkerung um Verständnis für die mit dem Sirenentest verbundenen Unannehmlichkeiten.

Radio hören hat erste Priorität

Wenn der Allgemeine Alarm ausserhalb eines angekündigten Sirenentests ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren.

Der echte Wasseralarm bedeutet, dass eine unmittelbare Gefährdung unterhalb einer Stauanlage besteht. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, das gefährdete Gebiet sofort zu verlassen. Die Gemeinden informieren die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten mit Merkblättern über das richtige Verhalten bei einem Wasseralarm allgemein und besonders über die vor Ort gegebenen Fluchtmöglichkeiten.

Hinweis

Weitere Hinweise und Verhaltensregeln finden sich auf der Website des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (www.babs.admin.ch), auf der Alertswiss-Website (www.alertswiss.ch) sowie auf den Seiten 680 und 681.2 des Teletexts der SRG-Sender (www.teletext.ch).

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