SISIKON: Kaltes Wasser kann tödlich sein

Starker Wind wie am Axen kann das Wasser schnell abkühlen. Die Veranstal­ter des Klippenspringens sehen die Gefahr und bereiten sich darauf vor.

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In dieser windgeschützten Bucht in Sisikon springen die Klippenspringer. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

In dieser windgeschützten Bucht in Sisikon springen die Klippenspringer. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Am 5. September stürzen sich die zwölf besten Klippenspringer der Welt in Sisikon von der alten Axenstrasse in den rund 27 Meter tiefer gelegenen Urnersee - nur unweit der Schiffstation.

«Das ist nicht ganz ungefährlich», sagt Geni Jauch. Er betreibt in Flüelen eine Surfschule und kennt den Urnersee genau. «Springer, die nicht auf den Füssen landen, müssen mit schweren Verletzungen rechnen.»

Was aber, wenn am Tag des Mega-Events der stärkste Urner, der Föhn, wütet? «Das Springen wird an einem windgeschützten Ort durchgeführt», sagt Jauch. «In dieser Bucht spielen weder Föhn noch Bise eine Rolle.» Für die Athleten bestehe somit keine Gefahr, dass sie nicht auf den Füssen landen würden.

Starker Wind kann allerdings zu tiefen Wassertemperaturen führen. «Wenn der Föhn einige Tage stark geht, kann die Wassertemperatur sofort um 10 Grad sinken», sagt Surflehrer Geni Jauch. Und: «Ein Sprung in kaltes Wasser kann tödlich enden.» Denn der Körper erschrecke derart, dass es zu einem sofortigen Herzstillstand kommen könne.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.