SISIKON: Mutige Springer trotzen Wind und Wetter

Die weltbesten Klippenspringer zeigten in Sisikon ihr Können trotz Regen. Der Brite Gary Hunt durfte sich von seiner Mutter und fast 3500 Zuschauer als Sieger feiern lassen.

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Perfekte Sprungtechnik (und etwas fotographische Zauberei) am Red Bull Cliff Diving in Sisikon. (Bild Philipp Schmidli / Neue LZ)

Perfekte Sprungtechnik (und etwas fotographische Zauberei) am Red Bull Cliff Diving in Sisikon. (Bild Philipp Schmidli / Neue LZ)

Die zwölf besten Klippenspringer sind nicht nur wagemutig, sondern auch wetterfest. In Siskon - der vorletzten Station der Red Bull Cliff Diving World Series 2010 - zeigte sich der Urnersee von seiner garstigen Seite.

Die Cliff Diver liessen sich vom immer wieder einsetzenden Regen nicht beeindrucken: In weisse Bademäntel gehüllt, bereiteten sie sich auf ihre tollkühnen Sprünge ab der 26 Meter hohen Wettkampfplattform vor. Derweil Moderatorin Stefanie Berger die rund 3000 bis 3500 Zuschauer anheizte.

Mit jeweils zwei Absprüngen mussten die Springer die fünfköpfige Jury überzeugen. Sechs von ihnen durften schliesslich im Final um den Sieg springen. Bevor die Athleten mit 90 km / h die Wasseroberfläche durchbohrten, zeigten sie während drei Sekunden Flug bis zu sieben Rotationen mit Saltis und Schrauben.

Daniel Regli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.