SISIKON: Todesmutige Springer stürzen sich in den See

In Sisikon stürzten am Samstag die weltbesten Klippenspringer in den Urnersee. Rund 5000 Zuschauer waren ins kleine Dorf angereist.

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Der Australier Steve Black setzt im Handstand vor imposanter Kulisse zum Sprung an. (Bild pd)

Der Australier Steve Black setzt im Handstand vor imposanter Kulisse zum Sprung an. (Bild pd)

13 Springer aus aller Welt wagten den Sprung aus 26 Metern Höhe bei der Red Bull Cliff Diving World Series 2009. Die Tour machte am Samstag im 370 Einwohner zählenden Urner Dorf Sisikon halt, vor geschichtsträchtiger Kulisse bei der Tellsplatte. «Red Bull suchte Schweizer Klippen mit Geschichte», sagte Adrian Scheiber, Mitglied des Organisationskomitees. Gemäss Organisatoren kamen 5000 Zuschauer, um dieses Spektakel mitzuverfolgen.

Der einzige Schweizer unter den Divern war Markus Frei (45) aus Winterthur. «In der Schweiz zu springen gehört zum Schönsten, was ich je erlebt habe», schwärmte «Mäge» Frei. Als Favorit galt der neunfache Weltmeister aus Kolumbien, Orlando Duque. Schliesslich gewann aber Artem Silchenko (25) aus Russland. Und auch er sagt: «Vor solch einer Bergkulisse zu springen ist wunderbar.»

Sara Häusermann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».

Die weltbesten Klippenspringer in Aktion: