SISIKON: Widerstand gegen Uferprojekt – jetzt greift der Kanton ein

Am Seeufer in Sisikon drängen sich Aufwertungsmassnahmen auf. Nach einer Einsprache gegen das Bauchgesuch des örtlichen Campings soll es nun der Kanton richten.

Ars.
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Am Ufer des Campings in Sisikon sind Kies, Schotter und Steine abgerutscht. (Bild: Sven Aregger / Neue UZ)

Am Ufer des Campings in Sisikon sind Kies, Schotter und Steine abgerutscht. (Bild: Sven Aregger / Neue UZ)

Teile des Seeufers beim Camping in Sisikon sind nur noch unzureichend geschützt. Die Beitreiber des Campings wollten das Problem in Eigenregie angehen und erstellten ein Aufwertungsprojekt. Doch gegen das Bauchgesuch haben der Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee und die Gewässerschutzorganisation Aqua Viva vorsorgliche Einsprache erhoben.

Sie fordern von den Behörden ein Gesamtkonzept mit einer stabilen und naturgerechten Uferböschung. Der Kanton hat nun Hilfe signalisiert. Er will Vorabklärungen für ein umfassendes Uferprojekt treffen. «Massnahmen sind unumgänglich», heisst es beim Urner Amt für Umweltschutz.