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SKI NORDISCH: Urner Langläufer hat bei WM-Auftakt viel Pech

Der Schattdorfer Langläufer Roman Furger verpasste an der WM in Lahti den Einzug in die Halbfinals um nur gerade zwei Hundertstelsekunden.
Roman Furger (Dritter von links) zusammen mit Familienangehörigen und Teamkollege Jovien Hediger vor dem Sprinteinsatz an den Nordisch-Weltmeisterschaften im finnischen Lahti. Bild: PD (Lahti, 22.AABB22Februar 2017)

Roman Furger (Dritter von links) zusammen mit Familienangehörigen und Teamkollege Jovien Hediger vor dem Sprinteinsatz an den Nordisch-Weltmeisterschaften im finnischen Lahti. Bild: PD (Lahti, 22.AABB22Februar 2017)

Die nordischen Weltmeisterschaften wurden am vergangenen Donnerstag in Lahti mit den Sprintdisziplinen in der freien Technik eröffnet. Der Schattdor­fer Roman Furger, Sprintspezialist im WM-Team von Swiss-Ski, qualifizierte sich für die Final­rennen.

Im Viertelfinal wählte er die Gruppe mit Petter Northug und Tour-de-Ski-Sieger Sergej Ustjugow. Diese Taktik war gut gewählt, bestand doch die Möglichkeit, sich in einem schnellen Rennen über die sogenannte Lucky-Loser-Regel für die Halbfinals zu qualifizieren.

Sturz eines Gegners führt zu Umweg

Furger startete denn auch ausgezeichnet, musste aber bereits in der zweiten Runde, infolge eines Sturzes des Russen Ustjugow, einen Umweg in Kauf nehmen. Mit einer Willensleistung sondergleichen fand der Urner den Anschluss wieder, ehe er im Schlussanstieg einen weiteren Sturz wegen eines anderen Russen, der vor ihm zu Boden musste, nur knapp verhindern konnte. Auf der Zielgeraden fehlte dann dem zweimaligen Engadin-Marathon-Sieger Furger die Kraft, um sich für einen halbfinalberechtigten Platz zu qualifizieren. Es waren aber nur zwei winzige Hundertstelsekunden, die ihn von einem weiteren Fight mit den weltbesten Sprintern trennte, bei denen schliesslich der Italiener Federico Pellegrino obenaus schwang.

Furger erhält weitere Chancen

Roman Furger erhält in den Einzeldisziplinen und womöglich auch in der Staffel weitere Gelegenheiten, seine Klasse unter Beweis zu stellen. (red)

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