Skiarena streicht Winterhorn aus dem Verbund

Das «Winterhorn» steht kurz vor dem Aus. Gemäss dem Flyer der Gotthard Oberalp Arena ist es sogar schon tot: Das Skigebiet wird dort nicht mehr aufgeführt.

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Betriebsleiter Remo Christen beim Schneeschaufeln beim Skilift Winterhorn in Hospenthal. (Archivbild Remo Inderbitzin/Neue UZ)

Betriebsleiter Remo Christen beim Schneeschaufeln beim Skilift Winterhorn in Hospenthal. (Archivbild Remo Inderbitzin/Neue UZ)

Einmal mehr: Das «Winterhorn» kämpft ums Überleben. Nach dem Rückzug eines Investors steht das Skigebiet vor dem Konkurs. «Wir wissen nicht, ob in diesem Winter die Lifte am Winterhorn laufen werden», sagt Claus Dangel, Geschäftsführer der Winterhorn Gotthard Sportbahnen.

Auf Investoren-Suche
Doch noch geben die Verantwortlichen nicht auf. «Wir wollen das ?Winterhorn? nicht sterben lassen», sagt Betriebsleiter Remo Christen. Die Verantwortlichen streben eine aussergerichtliche Lösung an: Nicht gebrauchtes Material soll verkauft werden, damit aus dem Erlös die Gläubiger befriedigt werden können. «Ein grosser Teil der Gläubiger nimmt dieses Angebot an», sagt Dangel. Trotzdem sind die «Winterhorn»-Verantwortlichen nach wie vor auf die Suche nach Investoren.

Zusammenarbeit erwünscht
Im Hinblick auf das geplante Mega-Skigebiet in der Gotthard-Region sagt er: «Es wäre für uns ideal, wenn das Skigebiet Winterhorn im Verbund mit anderen Skigebieten arbeiten könnte.» Konkret meint er damit den Nätschen und den Gemsstock, die benachbarten Skigebiete in der Gotthard Oberalp Arena.

Doch aus Dangels Hoffnung wird wohl nichts: Das Winterhorn wurde nämlich aus dem Tarifverbund Gotthard Oberalp Sportbahnen gekippt.

Philip Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.