Skisport
Urnerin Meret Muheim holt den Tagessieg auf der Klewenalp

Auf der Klewenalp sammelten die Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer beim «Combi-Race Speed» wertvolle Wettkampferfahrung in den schnelleren Disziplinen.

Bruno Arnold
Drucken
Die Flüelerin Meret Muheim holte sich den Sieg beim «Combi-Race Speed».

Die Flüelerin Meret Muheim holte sich den Sieg beim «Combi-Race Speed».

Archivbild: «Urner Zeitung»

In Abwesenheit der stärksten Nachwuchsfahrer, welche am Wochenende in Saas-Fee an den Schweizer Meisterschaften der U16 im Einsatz standen, organisierte der Skiklub Beckenried-Klewenalp am Samstag, 19. März, zwei Punkterennen. Auf der Rennpiste am Chälen hatten die 161 gestarteten Nachwuchsfahrer aus verschiedenen Landesteilen der Schweiz, darunter auch 21 Urner, die Möglichkeit, sich in der Wettkampfform Combi-Race Speed, einer Mischform zwischen Riesenslalom und Super-G, zu messen. Die Piste am Chälen ist bekannt für ihre zahlreichen Geländeübergänge und stellt so einige Anforderungen an die Rennfahrer. Das frühlingshafte Wetter stellte auch einige Anforderungen an die Organisatoren. So musste das Team rund um den Wettkampfleiter und ehemaligen Weltcupfahrer Bernhard Niederberger die ganze Piste mit Salz präparieren. Zu guter Letzt spielte auch noch der Nebel den Spielverderber und so musste nach mehreren Versuchen das zweite Rennen nach der Kategorie Mädchen abgebrochen werden.

Einmal mehr wusste die Flüelerin Meret Muheim, SC Attinghausen, zu überzeugen. Im ersten Rennen holte die amtierende Urner Meisterin mit einer bestechenden Fahrt den Tagessieg von total 71 gestarteten Mädchen. Von den weiteren drei gestarteten Urnerinnen wurde Lilly Briker, SC Attinghausen, im Feld der U16 im 9. Rang klassiert. Im zweiten Rennen konnten die Urnerinnen nicht mehr ganz an die Resultate vom Vormittag anknüpfen. Aber Meret Muheim holte als Dritte einen weiteren Podestplatz. Ihre Klubkollegin Lilly Briker wurde Zehnte in der Kategorie U16.

Noah Gisler verpasst das Podest nur knapp

Die 17 angereisten Urner konnten wegen aufkommenden Nebels nur das erste Rennen bestreiten. Bei der U12 war Dario Baumann als Zwölfter der beste Urner. In der qualitativ und quantitativ stärksten Kategorie U14 mit 54 gestarteten Fahrern schafften es drei Urner in die Top Ten. Allen voran der erfolgsgewohnte Kaderfahrer vom Regionalen Leistungszentrum Schwyz, Noah Gisler, SC Gotthard Andermatt, wurde mit nur 64 Hundertstelsekunden Rückstand auf den Tagessieger als Tagesvierter gemessen. Luca Baumann, SC Attinghausen, als Achter und Julian Planzer, SC Gotthard Andermatt, als Zehnter wussten in dieser starken Kategorie ebenfalls zu überzeugen. Bei den Knaben U16 holte der ältere Bruder von Noah Gisler, Livio Gisler, SC Gotthard Andermatt, als Kategorienzweiter die Kohlen für die Urner aus dem Feuer. Mit gut drei Zehntel dahinter klassierte sich der Attinghauser Silvan Briker auf Rang 3. Als Sechter holte der Seedorfer Beda Muoser, SC Gotthard Andermatt, einen weiteren Spitzenplatz für die Urner.

Der Schattdorfer U14-Fahrer Noah Gisler, SC Gotthard Andermatt, war einmal mehr der beste Urner.

Der Schattdorfer U14-Fahrer Noah Gisler, SC Gotthard Andermatt, war einmal mehr der beste Urner.

Bild: PD

Aktuelle Nachrichten