«Skistar» droht mit dem Ausstieg

Investor Skistar fordert den Rücktritt von Franz Steinegger. Andernfalls wollen sich die Schweden aus dem Projekt Andermatt–Oberalp verabschieden.

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Auch das Skigebiet am Nätschen ist von den Ausbauplänen betroffen. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Auch das Skigebiet am Nätschen ist von den Ausbauplänen betroffen. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

«Skistar zieht sein Interesse am Projekt Skiinfrastrukturanlagen Andermatt–Oberalp zurück.» Das schreibt der Technische Direktor von Skistar, Bo Halvardsson, in einem Brief, welcher der «Zentralschweiz am Sonntag» vorliegt. Unter Beschuss gerät vor allem Franz Steinegger, Verwaltungsratspräsident der Andermatt Sportbahnen AG (AGS): «Von dieser Seite werden immer wieder neue Hindernisse aufgebaut, Lösungsansätze mit den Umweltorganisationen torpediert und ein konstruktives lösungsorientiertes Verhandeln verhindert.» Ein Rückkommen auf den Entscheid gebe es für Skistar nur, wenn in nächster Zeit ein klares Signal der Hauptaktionäre der AGS vorliege, das sich für eine Kooperation mit Skistar ausspreche.

«Das Verhalten von Skistar ist sehr arrogant. Wir fühlen uns vorgeführt», sagte Steinegger gestern. «Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir mit Skistar noch ernsthafte Verhandlungen führen können.»

Bruno Arnold und Sven Aregger

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Franz Steinegger hebt den Mahnfinger. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)

Franz Steinegger hebt den Mahnfinger. (Bild: Nadia Schärli/Neue LZ)