Skitour bei Unterschächen endet tödlich

Eine Lawine hat bei Unterschächen ein Todesopfer gefordert. Wegen starker Föhnwinde konnte die Rega nicht zum Unfallort fliegen.

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Am Sonntag, 19. Dezember, ist ein 43-jähriger Mann bei Unterschächen in eine Lawine geraten und gestorben. Er war zusammen mit einem anderen Mann auf einer Skitour. Die Lawine löste sich, als die beiden via Grundplanggen ins Tal fuhren. Der eine versuchte noch, seinen Kollegen zu warnen. Dennoch wurde dieser von der Lawine erfasst und ca. 200 Meter mitgerissen. Dem nicht verschütteten Tourenskifahrer gelang es, mittels Lawinensuchgerät das Signal seines Kollegen zu orten. Zusammen mit weiteren Schneesportlern konnte der verschüttete Skitourenfahrer ausgegraben werden. Er wurde über längere Zeit erfolglos reanimiert.

Föhnwinde verhindern Flug
Die sofort alarmierte Rega konnte aufgrund der starken Föhnwinde nicht direkt zum Ort des Geschehens fliegen. So mussten ein Rega-Arzt, ein Flughelfer sowie ein Lawinenhundeführer des Schweizer Alpen Clubs (SAC) mit einem Pistenfahrzeug zur Unglücksstelle gebracht werden. Dort konnte nur noch der Tod des 43-jährigen Urner Skitourenfahrers festgestellt werden. Wie das Urner Polizeikommando in einer Medienmitteilung schreibt, standen die Rega, Rettungsspezialisten des SAC, das Verhöramt und die Kantonspolizei Uri im Einsatz .

pd/das