SMS warnt Bevölkerung vor Lawinen

Die Urner Bevölkerung soll ab Februar per SMS informiert werden, wenn die Strassen wegen Lawinengefahr gesperrt werden. Doch dieser Service überzeugt nicht alle.

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Momentan sind die meisten Urner Strassen offen - ausser jene nach Meien. (Symbolbild Keystone)

Momentan sind die meisten Urner Strassen offen - ausser jene nach Meien. (Symbolbild Keystone)

Die Urner Regierung will die Bevölkerung künftig besser über die Lawinensituation informieren können. Sie kündete deshalb vor rund drei Wochen an, dass sie momentan prüfe, SMS-Dienste für die betroffenen Gebiete einzuführen. Die Bevölkerung soll dann jeweils per SMS informiert werden, wenn eine Strasse geschlossen oder wieder geöffnet wird – und das bereits zwei Stunden zuvor.

«Der SMS-Dienst ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch nun muss es weiter gehen», sagt Armand Simmen, Gemeindepräsident von Realp. Er hofft auf bauliche Massnahmen. Der Realper Vertreter, Georg Simmen, hat deshalb im Landrat eine Motion für den Bau einer Galerie eingereicht.

Auf bauliche Massnahmen hofft auch Josef Baumann aus dem Meiental. Er ist Präsident der Vereinigung Pro Meien. Ihn überzeugt der neue SMS-Dienst nicht. «Lawinen sind nicht berechenbar. Sie kommen unabhängig von einem SMS», sagt er.

Elias Bricker/ks

Den ausführlichen Text lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.