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Urner Festival gibt Programm bekannt: So klingen die «Alpentöne 2019»

Das Musikfestival, das Mitte August startet und neu vier Tage dauert, lichtet den Vorhang und präsentiert die Künstler und Musiker. Tages- und Festivalpässe sind ab Mittwoch, 1. Mai, erhältlich.
Sie treten am Festival Alpentöne 2019 auf: (von oben links, im Uhrzeigersinn) das Sharing Heritage Love Tree Ensemble, Trompeter Matthias Schriefl, Simone und Nicolò Bottasso sowie Deborah «Scheiny» Gzesh. (Bilder: PD)

Sie treten am Festival Alpentöne 2019 auf: (von oben links, im Uhrzeigersinn) das Sharing Heritage Love Tree Ensemble, Trompeter Matthias Schriefl, Simone und Nicolò Bottasso sowie Deborah «Scheiny» Gzesh. (Bilder: PD)

(pd/RIN) «Höher hinauf, weiter hinaus. ‹Alpentöne› ist und bleibt ein Festival, das sich was traut.» Dem Leitsatz getreu kann das Festival Alpentöne 2019 wiederum mit einem bunten Strauss an musikalischen Leckerbissen und Überraschungen aufwarten. Festivalleiter Pius Knüsel freut sich: «Das musikalische Spektrum ist noch breiter als sonst, und doch bleibt die alpine Tradition als gemeinsamer Bezugspunkt immer sicht- und hörbar.»

«Alpentöne» ist das Schweizer Festival für zeitgenössische Musik aus dem ganzen Alpenbogen – und stets ein wenig darüber hinaus. Musikalisch setzt sich das Festival kaum Grenzen: typische und atypische Ländler, naturtönige Jodler, Klassik, Jazz, Folk und Pop. «Es gibt nur wenige Festivals, die solch eine stilistische Breite anbieten und zugleich so experimentierfreudig sind», sagt Programmleiter Johannes Rühl. «Das Publikum hat dies stets zu schätzen gewusst.»

Über 50 Formationen gibt es zu entdecken

Vom 15. bis 18. August, neu während vier Festivaltagen, wird Altdorf erneut zum Zentrum alpiner, zeitgenössischer Musik. Zu hören sind über 50 Formationen, etliche ad hoc gebildet, Erstaufführungen und vielerlei Musik-Highlights aus dem erweiterten Alpenraum. 2019 ist keine Ausgabe, die mit einem «Line-up» grosser Namen von sich reden macht. Das Besondere sind vielmehr die zahlreichen Ensembles, die erstmals in Uri auftreten und dem Festivaltitel einen besonderen Klang verleihen.

Es fehlen weder einheimische noch junge Töne. Eine Fachtagung lädt zum Nachdenken über Alt und Neu in der Musik ein, Gespräche mit Musikern und Künstlerinnen runden das Programm ab. Im Kino Leuzinger sind neu Filme und unverstärkte Konzerte zu geniessen. Durch die Getreidesilos hallt und vibriert rund um die Uhr die Klanginstallation der Hochschule Luzern. Zudem gibt es Darbietungen und eine mehrfach wiederholte Mitmachaktion für Kinder von Matteo Schenardi. Am Sonntag klingen Alpentöne 2019 dann aus mit der «Innerschwiizer Ländler Stärnstund» mit Akkordeon-Ikone Jonny Gisler und dem nachmittäglichen Klangspaziergang im Reussdelta.

Instrumente aus dem 3-D-Drucker

Das Festival lädt zur Entdeckungstour verschiedener Künstler ein. Nachfolgend ein paar Tipps aus dem Programm: Das Sharing Heritage Love Tree Ensemble und Adrian Würsch eröffnen das Festival. Die zwölf Musiker aus verschiedenen Ländern Europas lassen zwölf Traditionen erklingen. Die Early Plastic Band um den Basler Forscher Ricardo Simian spielt alte Volksmusik auf Instrumenten, die getreu alter Modelle frisch aus dem 3-D-Drucker kommen. Das Amar Quartett spielt im Kino Leuzinger zum Stummfilm von Arnold Fanck «Im Kampf mit dem Berge» die neu arrangierte Filmmusik. Simon Mayer gibt mit «Sunbeng Sitting» eine Performance mit Peitsche und Motorsäge zum Besten.

Musik aus Uri gibt es mit Fränggi und Maria Gehrig. Die Geschwister begegnen sich mit Akkordeon und Geige. In der Kirche St. Martin in Altdorf singt der Jugendchor St. Michel aus Fribourg. Zusammen mit Jodelgesang sollen neue Klangbilder entstehen. Das Duo Bottasso und Simone Sims, zwei Pioniere des italienischen Folks, tasten mit neuer Musik und historischem Filmmaterial die alpine Klanglandschaft ab.

Der Vorverkauf startet am Mittwoch, 1. Mai, auf www.ticketino.ch und über Uri Tourismus. Das detaillierte Festivalprogramm ist auf der Website www.alpentoene.ch zu finden.

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