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So werden die Lastwagen kontrolliert

Stationen Der Ablauf der Fahrzeugkontrolle im Schwerverkehrszentrum Uri (SVZ) ist genau definiert. Wer mit einem Lastwagen auf der Autobahn A2 Richtung Gotthard unterwegs ist, wird bei der Ausfahrt Erstfeld zum SVZ geleitet. Noch bei der Ausfahrt wird eine automatische Höhenkontrolle durchgeführt. Danach gelangen die Chauffeure auf das Areal, wo die dynamische Vorwaage feststellt, ob die Lastwagen den Gewichtsnormen entsprechen. Ein Fahrzeug darf nicht höher sein als 4 Meter und je nach Achsenanzahl ein genau definiertes Gewicht nicht überschreiten.

Danach geht es weiter zur Triage, wo die Mitarbeiter aufgrund eines ersten Augenscheins entscheiden, ob der Lastwagen direkt weiterfahren kann oder genauer untersucht werden muss. Entscheidend ist hierbei, wie der Gesamteindruck ist. Also etwa ob der LKW abgenutzt und gefährlich aussieht und ob der Fahrer einen müden Eindruck macht. Wenn der Mitarbeiter Zweifel hat, schickt er den Lastwagen zur polizeilichen Kontrolle. Dort werden diverse Faktoren geprüft: Führer- und Fahrzeugausweise, Fahrfähigkeit des Fahrers, Erfassen von Fahrzeugdaten, Abmessungen, Gewicht. Auch die Ladung wird angeschaut und ob der Fahrer die Arbeits- und Ruhezeit korrekt eingehalten hat. Bei Verstössen werden die Fahrer zur Anzeige gebracht und müssen je nachdem nachbessern. Manche Faktoren sind einfacher zu beheben, wie etwa wenn die Ladung schlecht verteilt ist. Wenn es aber gröbere Mängel am Fahrzeug gibt, kann es vorkommen, dass der Fahrer mehrere Stunden oder auch Tage warten muss, bis einer seiner Mitarbeiter mit Reparaturteilen vor Ort ist oder sein Fahrzeug in einer Werkstatt repariert wurde.

Wenn der Sicherheitsassistent bei der polizeilichen Kontrolle feststellt, dass Mängel am Fahrzeug bestehen, muss dieses weiter zur vertieften technischen Kontrolle. In dieser Halle prüfen technisch besonders geschulte Kontrolleure die Mängel und rapportieren alles bis ins Detail, damit bei allfälligen Einsprachen genau nachvollzogen werden kann, was bemängelt wurde. Danach geht es für den Fahrer in die Schalterhalle, wo das Administrative erledigt wird wie etwa Bussenkautionen einziehen. Wenn alles in vorschriftsgemässem Zustand ist, kann der Chauffeur schliesslich weiterfahren.

Sieben Sprachen und 52 Mitarbeiter

Das Areal in Erstfeld dient auch als Warteraum bei verkehrsrelevanten Überlastungen der Gotthardroute. 52 Personen arbeiten in bis zu drei Schichten im Schwerverkehrszentrum Uri. Sie decken dabei sieben Sprachen ab. Falls dies nicht ausreicht, wird ein Dolmetscher hinzugezogen. (mst)

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