SOMMERENDE: Leute meiden die Pässe und den Urnersee

Der Kälteeinbruch hat die letzten Badegäste am See vertrieben. Auch auf den Pässen und Alpen kehrt wieder Ruhe ein.

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Auch auf dem Gotthard neigt sich der Sommer dem Ende zu. (Archivbild Michael Buholzer/Neue UZ)

Auch auf dem Gotthard neigt sich der Sommer dem Ende zu. (Archivbild Michael Buholzer/Neue UZ)

Noch vergangene Woche war es im Kanton Uri sommerlich warm. Doch damit ist es zumindest vorerst vorbei: Am Wochenende sank das Thermometer unter 15 Grad. Das nasse und trübe Wetter läutete den Herbst ein. In höher gelegenen Gegenden fiel sogar der erste Schnee. So musste der Furkapass geschlossen werden. Auch der Sustenpass schloss vorübergehend, er ist mittlerweile aber wieder offen. «Wir raten den Autofahrern, die Pässe mit der Winterausrüstung zu befahren», sagt Herbert Planzer von der Urner Kantonspolizei.

Gotthard-Wirt hofft noch
Auch auf dem Gotthard hat es geschneit. Dies bringt Hospiz-Wirt Noldi Abplanalp jedoch nicht aus der Ruhe. «Dieses Jahr hat es ja jeden Monat mindestens einmal Schnee gegeben», sagt er. Noch ist der Pass gut zugänglich. Doch das trübe Wetter lockt die Leute kaum mehr auf den Gotthard. «Am Montag kam der erste Gast erst um 10.30 Uhr», sagt Abplanalp. Noch bis Mitte Oktober will er das Hotel offen halten. Denn: «Ich hoffe noch auf einen sonnigen Herbst die schönste Saison der Berge.»

Nicht nur auf dem Gotthardpass neigt sich der Sommer dem Ende zu, auch auf der Rinderalp Seenalp am Kinzigpass ist es ungemütlich kalt geworden. Es herrscht Aufbruchstimmung. «Eigentlich wäre die Alpabfahrt etwa eine Woche später geplant gewesen» erzählt Gehilfin Martina Sevia. «Doch die Rinder finden nichts mehr zu fressen.» Auf der 1515 Meter über Meer gelegenen Alp lagen gestern Morgen bis 10 Zentimeter Neuschnee.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.