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SOMMERLAGER: Blauring Altdorf spielt Detektiv in Graubünden

Der Blauring Altdorf verbrachte Anfang Juli zwei Lagerwochen im bündnerischen Vuorz. Dort lösten die Mädchen knifflige Detektivfälle und genossen das Zusammensein in der Natur.
Die Teilnehmer des zweiwöchigen Lagers der Blauring Altdorf im Kanton Graubünden verbrachten viel Zeit in der Natur und betätigten sich auch musikalisch. (Bilder: PD (Vuorz, Juli 2017))

Die Teilnehmer des zweiwöchigen Lagers der Blauring Altdorf im Kanton Graubünden verbrachten viel Zeit in der Natur und betätigten sich auch musikalisch. (Bilder: PD (Vuorz, Juli 2017))

«Polizei am Ende, Spezialeinheit Blauring Altdorf nimmts in die Hände» – mit diesem Motto reiste der Blauring Altdorf am 1. Juli ins Sommerlager nach Vuorz im Kanton Graubünden. Getreu dem Motto waren alle Gruppen unterschiedlich verkleidet. Von Spurensicherer bis zum gefangenen Sträfling war alles dabei. Nach der Ankunft wurden die Zelte aufgestellt und für die zwei Lagerwochen eingerichtet. Am Abend gab es als ersten Programmblock ein Geländespiel.

Am nächsten Tag stellten die Kinder alle restlichen Bauten auf. Anders als in früheren Lagern teilte sich die ganze Schar in vier Gruppen auf, welche die ganze erste Woche bestehen blieben und zusammen Posten und Rätsel lösten. Das Ziel war es, bis am Ende der ersten Lagerwoche den Dieb der geklauten Lagerfahne zu ermitteln. Die Gruppen waren von allen Jahrgängen durchmischt und spornen sich gegenseitig zu den Ermittlungen an.

Dieb geschnappt – Fahne gefunden

Am Dienstag gab es eine Art Bootcamp für die kleinen Detektive. Sie lernten spielerisch das Spurenlesen, Selbstverteidigung und vieles mehr. Am Abend verabschiedete sich der älteste Jahrgang, um auf ihre zweitägige Gruppentour zu gehen. Alle anderen Jahrgänge starteten am Mittwochmorgen mit der Wanderung. Jede Gruppe fand Unterkunftsmöglichkeiten und verbrachte zwei spannende Tage. Danach kehrten am Donnerstagabend alle auf den Lagerplatz zurück und nahmen die Ermittlungen im Fall Lagerfahne wieder auf. Am Abend fand die Taufe der jüngsten Blauringmädchen statt.

Am Freitag werteten die Kinder alle gesammelten Hinweise und Spuren aus. Vor dem Abendessen war es so weit, und sie hatten den Dieb geschnappt. Somit erhielten sie die Hinweise, wo die Fahne versteckt war, und alle stürmten los, um sie zu suchen. Schlussendlich konnte die Fahne wieder an ihrem angestammten Platz aufgehängt werden. Am Abend erhielten die jüngsten Mädchen vom 1. Jahrgang ihren Blauringnamen. Danach wurden sie von der Schar verabschiedet, da sie das Lager nach einer Woche verliessen.

Am Samstag war Besuchstag. Alle freuten sich, ihre Liebsten für einige Stunden wieder um sich zu haben. Gegen den Schluss überraschten die Blauringmädchen die Besucher mit einer kleinen Tanzeinlage.

Gestohlene Kokosnüsse und dreckige Mädchen

Am Sonntag verbrachten die Mädchen einen lustigen und unterhaltsamen Tag im Freibad in Ilanz. Nur leider verregnete es die Schar in den letzten Stunden im Freibad. Am selben Tag bat Kommissar Schnäuze Franz die Schar ein zweites Mal um Hilfe. Diesmal ging es um eine gestohlene Kokosnuss. Am nächsten Tag verbesserten und testeten die Mädchen ihre Fertigkeiten im Blachen­zeltbau und im Feuer­machen. Am Dienstag übernahmen die ältesten Mädchen das Kommando, weil die Leiter auf ihre zweitägige Tour gingen.

Am Mittwoch gab es eine Dreckattacke. Bei dieser absolvierten die Teilnehmer in den Gruppen verschiedene Posten wie Eierlauf, Gummibärenmehlfischen und Siruprutschen. Danach waren alle Kinder super­dreckig, aber das kümmerte nie­manden. Nachdem alle geduscht hatten, bastelten die Kinder das Leitergeschenk, welches am Abend den Leitern überreicht wurde.

Neuzugänge erhalten Blauringnamen

Am Donnerstag kam die ganze Mädchenschar im Fall Kokosnuss einen grossen Schritt voran, weil sie beim Spielturnier klar gegen die Leiter gewannen und so viele Hinweise erhielten. Am Freitag herrschte Aufbruchstimmung auf dem Lagerplatz. Alle Zelte und anderen Installationen wurden abgebaut und verstaut. Die letzte Nacht verbrachte die Schar in der Zivilschutzanlage in Vuorz, wo auch der Fall Kokosnuss aufgelöst wurde. Nach dem Abendessen wurden alle Leiterinnen, welche den Verein verlassen, verabschiedet und alle Neuzugänge begrüsst und mit Blauringnamen ausgestattet.

Am Samstag reiste der Blauring Altdorf von Vuorz mit Bus und Zug nach Hause, wo alle von den Familien empfangen wurden. Als offiziellen Abschluss des Lagers sangen alle Mädchen nochmals das Lagerlied. Der Blauring Altdorf dankt den Sponsoren, Helfern, den Kindern und den Eltern. Alle Lagerteilnehmer schauen auf zwei unvergessliche Wochen zurück und freuen sich schon auf nächstes Jahr, wenn es wieder heisst «Aufbruch ins Sommerlager 2018».

Sara Unternährer

redaktion@urnerzeitung.ch

Die Kinder waren für jeden Spass zu haben. (Bild: PD)

Die Kinder waren für jeden Spass zu haben. (Bild: PD)

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