SONDERSTAB: Auch Uri rüstet sich gegen die Schweinegrippe

Der Regierungsrat hat den Sonderstab «Schweinegrippe» für den Kanton Uri eingesetzt. Ihm gehören verschiedene Fachleute aus dem Kanton Uri an.

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Leitet den Sonderstab: Roland Hartmann. (Archibild Sven Aregger/Neue UZ)

Leitet den Sonderstab: Roland Hartmann. (Archibild Sven Aregger/Neue UZ)

Nach der Weltgesundheitsorganisation WHO hat nun auch der Bundesrat die Pandemiephase 5 für die Schweiz ausgerufen. Gegenüber der Phase 4 ändert sich dabei nichts Wesentliches. Im Vordergrund der Bemühungen zur Bekämpfung der Krankheit steht die Verhinderung der Einschleppung und Ausbreitung des neuen Grippevirus.

Aufgrund dieser Entwicklung hat der Regierungsrat für den Kanton Uri den Sonderstab «Schweinegrippe» eingesetzt, wie es in einer Medienmitteilung heisst.  Der Sonderstab untersteht der Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion und wird durch den Vorsteher des Amts für Gesundheit, Roland Hartmann, geleitet. Morgen Freitag trifft sich der Sonderstab erstmals, um über weitere vorsorgliche Massnahmen zu beraten. Der Stab wird die weitere Entwicklung laufend verfolgen und die notwendigen Massnahmen koordinieren. Zudem sorgt er für eine adäquate und zeitgerechte Kommunikation zu den Medien und zur Öffentlichkeit.

Kein Grund zur Panik 
Mit der umgehenden Einsetzung des Sonderstabs geht der Kanton Uri im Einklang mit dem Bund und anderen Kantonen planmässig vor. Für die Bevölkerung besteht kein Grund zur Panik, wie es weiter heisst. Bis zur Stunde seien im Kanton Uri weder eine Erkrankung noch ein Verdachtsfall nachgewiesen. Einzig Personen, die vor wenigen Tagen aus Mexiko oder aus einem anderen betroffenen Gebiet zurückgekehrt sind und Grippesymptome zeigen, sollten sich unverzüglich mit dem Hausarzt oder dem Kantonsspital Uri in Verbindung setzen. Von der Einnahme von antiviralen Medikamenten wie Tamiflu oder Relenza ohne ärztliche Verordnung wird dringend abgeraten.

scd