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SOZIALHILFE: Mietzins ist selten ein Problem

In Uri wechseln Sozialhilfebezüger nur sehr selten ihre Wohnung. Die Regierung erachtet eine gesetzliche Verankerung indexierter Wohnkosten als unnötig.
Wegen Wohnungsmieten geraten Urner Sozialhilfebezüger kaum unter Druck. (Archivbild Bruno Arnold/Neue LZ)

Wegen Wohnungsmieten geraten Urner Sozialhilfebezüger kaum unter Druck. (Archivbild Bruno Arnold/Neue LZ)

In den vergangenen zwölf Monaten mussten Sozialhilfebezüger im Kanton Uri nur gerade in zwei von insgesamt rund 300 Fällen in eine günstigere Wohnung umziehen. Dies hält der Regierungsrat in seiner Antwort auf eine Interpellation des Bürgler SP-Landrats Toni Moser fest.

Dieser hatte sich in seinem Vorstoss nach den Auswirkungen der steigenden Mietkosten auf die Sozialhilfebezüger erkundigt. In Uri kommt es gemäss Antwort der Regierung «nur sehr selten zu erzwungenen Wohnungswechseln». Mosers Befürchtung von unerwünschten Wanderbewegungen sei unberechtigt.

«Die Skos-Richtlinien schreiben vor, dass die ortsüblichen Mietzinsen sowie die vertraglich vereinbarten Nebenkosten bei der Berechnung der wirtschaftlichen Sozialhilfe zu berücksichtigen sind», schreibt die Regierung. «Deshalb erübrigt sich aus heutiger Sicht eine gesetzliche Verankerung indexierter Wohnkosten.»

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

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