SP Uri setzt auf Dimitri Moretti

An ihrem gestrigen Parteitag im Restaurant Fomaz hat die SP Uri einstimmig Dimitri Moretti als Kandidat für die Regierungsratswahlen vom 8. März 2020 nominiert.

Urs Hanhart
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Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti ist motiviert, eine zweite Amtszeit in der Urner Exekutive anzutreten. (Bild: Lucien Rahm, Erstfeld, 27. August 2019)

Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti ist motiviert, eine zweite Amtszeit in der Urner Exekutive anzutreten. (Bild: Lucien Rahm, Erstfeld, 27. August 2019)

Dimitri Moretti wurde 2016 in die Urner Exekutive gewählt und steht seither der Sicherheitsdirektion vor. Nun strebt der 47-jährige Erstfelder eine zweite Amtszeit an. «Ich bin weiterhin sehr motiviert, in den nächsten vier Jahren die linken und grünen Positionen in die Regierung einzubringen und zu vertreten», betonte Moretti nach seiner Nomination. «Ich werde mich dafür einsetzen, dass der Kanton Uri sozialer, vielfältiger und ökologischer wird.»

Der Leiter der Wahlkommission, Landrat Vic Nager, geht davon aus, dass es für seine Partei nicht einfach wird, den Sitz zu verteidigen, zumal die SVP mit einem starken Konkurrenten ins Rennen steigt. «Wir müssen kämpfen. Uns wird nichts geschenkt. Aber wir glauben an unsere Chance. Ganz wichtig ist, dass es uns gelingt eine gute Kampagne auf die Beine zu stellen», sagte er.

SP möchte verlorenen Sitz in Schattdorf zurückerobern

Im Hinblick auf die ebenfalls am 8. März 2020 stattfindenden Landratswahlen spannt die SP mit dem Gewerkschaftsbund, den Grünen und der Juso zusammen. Sie sind auch in der Wahlkommission vertreten. Gestern gab es eine Kurzvorstellung der Wahlplattform. Offiziell präsentiert werden soll diese am 2. Dezember im Rahmen einer Medienkonferenz. Zur Zielsetzung sagte Nager: «Wir wollen unsere aktuelle Sitzzahl im Landrat möglichst behalten und allenfalls den zweiten verlorenen Sitz in Schattdorf wieder zurückerobern. Es ist wichtig, dass wir themenmässig nicht nur auf den Klimazug aufspringen, sondern klar aufzeigen, dass wir auch eine soziale Kraft sind.» Genau gleich wie die anderen Parteien will auch die SP vermehrt auf eine Kampagne im Social-Media-Bereich setzen.